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Exportvorbereitung

Das Konsortialbildungsprogramm

Einleitung

Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ist es schwer, allein auf neuen Märkten aktiv zu werden. Vor allem deutsche Anbieter klimafreundlicher Energielösungen sind mit ihren hochspezialisierten Technologien häufig auf Konsortien und andere Partnerschaften angewiesen. Die Exportinitiative Energie unterstützt Sie dabei.

Landingpage Konsortialbildung

Insbesondere für KMU ist eine Expansion in neue Märkte mit hohen Transaktionskosten und Risiken behaftet. Einzelne Unternehmen decken in der Regel nicht die vollständige Wertschöpfungskette ab, um dem Endkunden ein schlüsselfertiges Produkt entlang der Wertschöpfungskette bzw. technologieübergreifende Energielösungen anbieten zu können.

Dem hat die Exportinitiative Energie nun Rechnung getragen: Ein Moderator wurde beauftragt, um geeignete klimafreundliche Energieprojekte im Ausland zu identifizieren und um deutsche Unternehmen, die diese gemeinsam umsetzen können, bei der Bildung eines Konsortiums oder einer anderen Form der Kooperation zu unterstützen.

Die Partnerfirmen erfahren eine intensive Unterstützung durch die vorbereitende Projektauswahl, die Einladung von Akteuren des Ziellandes zu einer Informationsveranstaltung, eine spezifische Zielmarktanalyse, die Unterstützung der Konsortialpartnerfindung und der gemeinsamen Vorbereitung auf den Außenauftritt im Zielmarkt und die Nachbereitung der Konsortialreise.

Im Einzelnen werden folgende Leistungen zur Unterstützung durch das Programm bereitgestellt:

  • Fünf Projekte pro Jahr: Jährlich werden bis zu fünf erfolgversprechende Projekte im Ausland ausgewählt, die geeignet sind, von deutschen Unternehmen im Bereich klimafreundliche Energielösungen als Konsortium umgesetzt zu werden.
  • Projektbezogene Informationsveranstaltung: Für jedes ausgewählte Projekt wird in Zusammenarbeit mit einem durchführenden Consultant, der jeweils zuständigen Auslandshandelskammer (AHK), ggf. dem Endkunden und ausgewählten Referenten eine Informationsveranstaltung in Deutschland durchgeführt. Interessierte Firmen können sich informieren und Kontakte zu potenziellen Partnern knüpfen.
  • Konsortialreise ins Zielland: Nach intensiver Vorbereitung reisen die teilnehmenden deutschen Partnerfirmen gemeinsam in das Zielland, um sich dort als Konsortium mit ihren projektspezifischen Lösungen auf einer Fachkonferenz vorzustellen. Die zuständige AHK organisiert Gesprächstermine bei relevanten Institutionen und potenziellen Geschäftspartnern. Während der Konsortialreise werden die Unternehmen von dem Moderator begleitet und in der Nachbereitung intensiv unterstützt.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Frühzeitige Positionierung: Projekte mit hohen Umsetzungschancen werden weltweit durch das Netzwerk der Exportinitiative frühzeitig identifiziert und das Konsortium mit Unterstützung der AHK positioniert.
  • Kosten- und Risikooptimierung: Firmen profitieren von Erfahrungen und Ressourcen aller Konsortialmitglieder sowie der Prozessbegleitung von Moderator und AHK.
  • Endkundenorientierung: Sie bieten Ihrem Kunden alles aus einer Hand.
  • Gemeinsam stark: Sie verfügen über die kombinierte Größe, Leistungsfähigkeit, Marktkenntnisse und Netzwerke aller Unternehmen des Konsortiums.
  • Sie können mehr: Im Konsortium sind Firmen größer und können technologieübergreifend agieren oder die Wertschöpfungskette verlängern.
Aktuelle Projekte im Konsortialbildungsprogramm
LandThemaTechnologieInformationsveranstaltungWeitere Infos
BrasilienDeponiegasgewinnung und -verwendung im brasilianischen Gewerbe Energieerzeugung, Bioenergie18. Juni 2019, Berlinhier
ChileNeue Technologien für Kälteanlagen in der chilenischen LebensmittelindustrieIndustrie- und Gewerbeeffizienz21. August 2019, Berlinhier
KalifornienBiogasanlagen in kalifornischen Milchviehbetrieben: Produktion von BiomethanEnergieerzeugung, Bioenergie 25. Juni 2019, Münchenhier
MyanmarStromnetzausbau Myanmar – Fokus auf Verteilnetze im Rahmen einer ADB-Finanzierung Energieinfrastruktur17. September 2019, Frankfurthier

Sie wissen von Energieprojekten im Ausland, die in absehbarer Zeit ausgeschrieben werden sollen? Sie erwarten große Investitionen der Privatwirtschaft in klimafreundliche Energielösungen in einem Auslandsmarkt? Das Netzwerk der Exportinitiative Energie ist zum zweiten Mal aufgerufen, Vorschläge für klimafreundliche Energieprojekte einzureichen, die von deutschen Unternehmen im Konsortium umgesetzt werden könnten.

Projektvorschläge können bis zum 04. Juni 2019 abgegeben werden. Darüber hinaus können sie auch fortlaufend ganzjährig eingereicht werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem unten verlinkten Projektaufruf.

Für Fragen zu möglichen Projektvorschlägen können Sie sich gern direkt an den beauftragten Moderatoren Frank Eibisch von BC Berlin-Consult wenden:

Frank Eibisch
BC Berlin-Consult GmbH
T: +49 (0)30 254 672 52
E: eibisch@berlin-consult.de

Ihre ersten Ansprechpartnerinnen bei allgemeinen Fragen zum Konsortialprogramm sind Juliane Hinsch und Kerstin Maaß von der Geschäftsstelle der Exportinitiative Energie.

Juliane Hinsch
Leiterin der Geschäftsstelle
T: +49 (0)30 5408 793 46
E: hinsch@german-energy-solutions.de

Kerstin Maaß
Stellv. Leiterin der Geschäftsstelle
T: +49 (0)30 5408 793 51
E: maass@german-energy-solutions.de

Projektsteckbriefe

Projektaufruf

Mehr Informationen zur Konsortialbildung

  • 01.04.2019 Geschäftsanbahnung

    Konsortialbildung für den Erfolg auf Auslandsmärkten nutzen

    Bilderstrecke

    Öffnet Einzelsicht
  • 13.12.2018 Exportvorbereitung

    Gemeinsam neue Märkte erschließen: Schlagen Sie geeignete Konsortialprojekte weltweit vor

    Öffnet Einzelsicht