Côte d’Ivoire verfügt über einen wachsenden Energiemarkt, der durch eine dynamische Wirtschaftsstruktur sowie einen steigenden Energiebedarf im Industrie- und Gewerbesektor geprägt ist. Gestiegene Energiepreise und regulatorische Vorgaben, darunter verpflichtende Energieaudits für Großverbraucher, erhöhen den Druck auf Unternehmen, ihre Energieversorgung effizienter und kostensparender auszurichten. Vor diesem Hintergrund gewinnt die energetische Optimierung bestehender Anlagen zunehmend an Bedeutung.
Im Geschäftsjahr 2026 stehen in Côte d’Ivoire Maßnahmen im Rahmen des Projektentwicklungsprogramms (PEP) im Fokus. Seit 2019 unterstützt das Programm die Identifizierung und Vorentwicklung klimafreundlicher Energieprojekte mit Schwerpunkt auf industrieller Energieversorgung. Neben Solar-Photovoltaik besteht ein besonderes Interesse an energieeffizienten Motoren, Kompressoren, Pumpen und Kühlaggregaten sowie auf der Nutzung von Bioenergie aus landwirtschaftlichen Abfällen in Côte d’Ivoire. Diese Themen adressieren zentrale Bedarfe in energieintensiven Branchen.
Chancen für deutsche KMU ergeben sich insbesondere durch die Nachfrage nach hochwertigen, effizienten und integrierten Technologielösungen. Die im Frühjahr 2026 geplante German Training Week zur industriellen Energieversorgung bietet einen strukturierten Rahmen für den fachlichen Austausch mit lokalen Entscheidungsträgern und die Anbahnung konkreter Projektvorhaben. Zusätzlich ist eine Reise zu Referenzprojekten geplant, die mit deutscher Beteiligung realisiert wurden.
Vorentwickelte Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern
Das Projektentwicklungsprogramm (PEP)
Öffnet Einzelsicht