Die Vereinigten Arabischen Emirate verfügen über einen stark industriell geprägten Energiemarkt, der bislang wesentlich auf fossilen Energieträgern basiert und zugleich durch ambitionierte nationale Transformationsziele geprägt ist. Vor dem Hintergrund der „UAE Net Zero by 2050“-Strategie und verschärfter Zwischenziele rückt insbesondere die Dekarbonisierung energieintensiver Industrien zunehmend in den Fokus staatlicher und unternehmerischer Aktivitäten. Die petrochemische Industrie sowie die Stahl- und Aluminiumproduktion zählen zu den zentralen Emittenten und stehen im Mittelpunkt sektoraler Reduktionsprogramme.
Für 2026 liegt der thematische Schwerpunkt der Energie-Geschäftsreise auf industriellen Dekarbonisierungslösungen in diesen Branchen. Relevante Ansätze umfassen die Steigerung der Energieeffizienz in Produktionsprozessen, den Einsatz erneuerbarer Energien, die Elektrifizierung industrieller Anwendungen sowie Technologien zur Kohlenstoffabscheidung, -nutzung und -speicherung. Ergänzend gewinnt der Einsatz von grünem und blauem Wasserstoff als Energieträger und Rohstoff an Bedeutung, insbesondere für die Stahl- und Chemieindustrie.
Für deutsche KMU ergeben sich Anknüpfungspunkte entlang der erweiterten Wertschöpfungskette, etwa bei Prozesstechnologien, Effizienzlösungen, Systemintegration, Ingenieur- und Beratungsleistungen sowie spezialisierten Komponenten für wasserstofffähige und emissionsarme Industrieanlagen. Deutsches technologisches Know-how genießt im Markt eine hohe Reputation.
Herausforderungen ergeben sich aus der starken Rolle staatlicher Akteure, projektbezogenen Vergabestrukturen sowie hohen Anforderungen an Skalierbarkeit und Wirtschaftlichkeit. Gleichzeitig bieten langfristige politische Zielsetzungen und laufende Investitionen in industrielle Transformation einen stabilen Rahmen für Markteintritte.
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28.01.2025 Auslandsmarketing
Erfolgreicher Auftritt der Exportinitiative Energie auf dem World Future Energy Summit 2025
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