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Factsheets, Zielmarktanalysen und Studien geben Ihnen einen Überblick über Rahmenbedingungen, wichtige Branchen und den aktuellen Stand der Technik in den Zielländern.
Kommen Sie vor Ort ins Gespräch mit potenziellen Kundinnen, Kunden, Partnerinnen und Partnern im Ausland und legen Sie den Grundstein für Ihr Exportvorhaben.
Die Exportinitiative unterstützt die Vermarktung deutscher Referenzprojekte im Ausland. KMU können dadurch ihre Sichtbarkeit in Auslandsmärkten steigern.
Das Projektentwicklungsprogramm (PEP) unterstützt Ihre Markterschließung in Entwicklungs- und Schwellenländern durch konkrete Projekte, Schulungsmaßnahmen und Referenzprojekte.
Präsentieren Sie Ihr Unternehmen auf Energiemessen weltweit oder informieren Sie sich über das Angebot der Exportinitiative auf ausgewählten Messen in Deutschland.
Mit Registrierung in unserer Teilnehmerdatenbank bleiben Sie künftig zu allen Veranstaltungen für die von Ihnen ausgewählten Zielmärkte auf dem Laufenden.
Mit der Exportinitiative Energie profitieren Sie von einem umfangreichen Unterstützungsangebot für Ihr Exportvorhaben, das auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.
Hier finden Sie einen Überblick über eine Auswahl weiterer Förder- und Informationsangebote sowie Finanzierungsangebote der Bundesregierung und anderer Akteure.
Diese Veranstaltungen werden zusätzlich zu den Terminen der Exportinitiative Energie aufgeführt, da sie einen thematischen Bezug zu klimafreundlichen Energielösungen und Auslandsmärkten aufweisen.
Die monatlich erscheinenden Exportnews unterrichten über aktuelle, exportrelevante Informationsangebote, Veranstaltungen, Projekte sowie weitere Aktivitäten.
Im internen Bereich finden ausgewählte Akteure aus dem Netzwerk nützliche Informationen und Vorlagen zur Durchführung der Aktivitäten der Exportinitiative Energie.
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Mit der Exportinitiative Energie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie neue Auslandsmärkte erschließen!
Das deutsche Unternehmen SUNfarming hat in Brasilien ein Agri-Solar-Forschungszentrum eröffnet. Dort verschmelzen Solarstromproduktion, Ausbildung und nachhaltige Landwirtschaft zu einem zukunftsfähigen Modell. Realisiert mit Unterstützung des RES-Programms.
Agri-PV-Anlage am Standort Caucaia bei der Einweihungsveranstaltung am 24.09.2025
Brasilien verfügt über ein außergewöhnlich hohes Potenzial für erneuerbare Energien. Mit rund 88 Prozent erneuerbarem Anteil im Strommix gehört das Land weltweit zu den Spitzenreitern. Ziel der Energiepolitik ist es, dieses Niveau zu halten und den Ausbau von Wind-, Solar- und Biomasseenergie weiter voranzutreiben. Besonders die Solarenergie gilt als Wachstumstreiber: Hohe Sonneneinstrahlung und große verfügbare Flächen begünstigen sowohl zentrale Großanlagen als auch dezentrale Erzeugung.
Agri-Photovoltaik als Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung
Agri-Photovoltaik (Agri-PV) bietet in Brasilien neue Perspektiven, da sie Stromerzeugung mit landwirtschaftlicher Nutzung kombiniert. Damit trägt sie der wirtschaftlichen Rolle der Landwirtschaft in Brasilien Rechnung. Vorteile sind zusätzliche Einnahmen, stabilere Ernteerträge durch Verschattung, eine effizientere Flächennutzung sowie eine Optimierung der Wasserressourcen. Angesichts der politischen Ziele einer nachhaltigen Energie- und Landwirtschaftsentwicklung wird Agri-PV künftig an Bedeutung gewinnen.
Neues Forschungs- und Ausbildungszentrum
Die SUNfarming GmbH aus Erkner bei Berlin, ein Full-Service-Anbieter für Solarenergieprojekte mit besonderem Fokus auf Agri-PV („Food & Energy“), hat in Caucaia im brasilianischen Bundesstaat Ceará ein Agri-Solar-Forschungs- und Ausbildungszentrum eröffnet. Die auf dem Gelände der brasilianischen Firmenzentrale errichtete Anlage verfügt über eine Leistung von 45,4 kWp auf einer Fläche von 500 m² und speist saubere Energie in das lokale Stromnetz ein. Sie kombiniert Agri-PV- und sogenannte Umbrella-Photovoltaiksysteme – schirmartige Konstruktionen, die nicht nur Strom erzeugen, sondern zugleich Pflanzen vor intensiver Sonneneinstrahlung schützen. Ergänzt wird das Zentrum durch ein Schulungsareal mit verschiedenen Montagestrukturen für PV-Systeme, das in Zusammenarbeit mit regionalen Bildungseinrichtungen als praxisnahes Lern- und Trainingsumfeld dient.
Lokale Fachkräfte und Schüler einer Berufsschule sammelten bereits während der Bauphase praktische Erfahrungen bei der Montage von Agri-PV-Anlagen. Nach Fertigstellung folgte ein Workshop zu technischen Aspekten des Projekts. Parallel dazu installierte SUNfarming in Croatá, São Gonçalo do Amarante, zwei weitere Umbrella-Systemreihen mit 11,5 kWp Leistung. Zudem wurde in Caucaia ein hocheffizientes Tröpfchenbewässerungssystem eingerichtet, das die Verbindung von nachhaltiger Landwirtschaft und Solarstromproduktion verdeutlicht.
Installation der Anlage mit einer Gruppe von Auszubildenden des Vereins „Lar da Paz”
Am 24.09.2025 wurde diese Referenzanlage feierlich in Betrieb genommen. An der Veranstaltung nahmen die deutsche Honorarkonsulin in Fortaleza, Marlene Pinheiro, Vertreter der Landesregierung von Ceará, lokale Behörden aus Caucaia, Journalisten, Installationspartner sowie während der Pilotphase ausgebildete Fachkräfte teil. Die Gäste konnten sich dabei selbst von der Qualität der Produkte überzeugen.
Ausblick
Mit den Projekten in Caucaia und Croatá bekräftigt SUNfarming sein Engagement für Ausbildung, erneuerbare Energien und nachhaltige Innovation. Gemeinsam sparen die Standorte jährlich über sechs Tonnen CO₂ ein. SUNfarming Brasilien treibt die Entwicklung von Agri-Solar-Projekten landesweit weiter voran und leistet damit einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit, Energieversorgungssicherheit und regionaler Wertschöpfung.
Mit dem RES-Programm unterstützt die Exportinitiative Energie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) deutsche Unternehmen der Erneuerbare-Energien- sowie Energieeffizienz-Branche mit innovativen Lösungen bei der Erschließung neuer Absatzmärkte. Im Rahmen des Programms werden Referenzanlagen in einem Zielmarkt errichtet und mit Unterstützung der Deutschen Energie-Agentur GmbH öffentlich und werbewirksam vermarktet. Durch Informationsvermittlung sowie Schulungsaktivitäten soll die Nachhaltigkeit des Markteintritts gefördert und die Qualität klimafreundlicher Technologien aus Deutschland demonstriert werden.