Referenzanlage PEP aus der Vogelperspektive

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Der Bundeshaushalt steht vor enormen Herausforderungen: Die Ausgaben steigen, während die Einnahmen noch nicht in gleichem Maße folgen. Daher muss das BMWE signifikante Beiträge zur Konsolidierung des Haushalts erbringen. Im Zuge dessen wurden auch die Fördermaßnahme des BMWE neu fokussiert, um die Fördermittel gezielter und effizienter zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit, der Resilienz und der Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft einzusetzen.

Im Ergebnis wurde entschieden, dass das Projektentwicklungsprogramms (PEP) nach Ablauf der aktuellen Laufzeit zum Ende des Jahres 2026 nicht fortgeführt wird. Die Entscheidung erfolgte aufgrund der Notwendigkeit einer stärkeren Fokussierung auf prioritäre Förderbereiche und vor dem Hintergrund der finanziellen Rahmenbedingungen. Sie steht nicht im Zusammenhang mit der Umsetzung oder den konkreten Ergebnissen des Projektentwicklungsprogramms.

Gemeinsam mit Unternehmen, Institutionen und Partnern hat das PEP seit seiner Einführung in ausgewählten Schwellen- und Entwicklungsländern mehr als 1.900 Projektopportunitäten in den Bereichen Stromversorgung, Energieeffizienz und industrielle Prozesswärme identifiziert und entwickelt. Hinzu kommen über 120 Projektopportunitäten im Bereich grüner Wasserstoff.

Aus dieser Projektpipeline sind bislang mehr als 190 realisierte Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 500 Millionen Euro hervorgegangen. Damit hat das PEP nicht nur zur Verbreitung klimafreundlicher Energielösungen beigetragen, sondern auch deutschen Unternehmen neue Zugänge zu internationalen Wachstumsmärkten eröffnet und langfristige Partnerschaften vor Ort gestärkt.

Bis Ende Dezember 2026 vermittelt das PEP weiterhin vorentwickelte Investitionsprojekte an deutsche Anbieter klimafreundlicher Energielösungen. Unternehmen erhalten zudem Unterstützung dabei, Marktchancen in den PEP-Zielländern zu bewerten, geeignete Partner zu finden und konkrete Geschäftsvorhaben weiterzuentwickeln.

Das BMWE dankt allen beteiligten Unternehmen, Institutionen und Partnern im In- und Ausland für ihr Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Rahmen des Projektentwicklungsprogramms. Ein besonderer Dank gilt dem Team der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), das das PEP langjährig erfolgreich umgesetzt und maßgeblich zu seinen Ergebnissen beigetragen hat.

Für Fragen oder einen Austausch zu Markt- und Geschäftschancen in den PEP-Zielländern steht das PEP-Team unter pep@giz.de zur Verfügung.

Das PEP ist Teil der Exportinitiative Energie des BMWE. Auch nach dem Auslaufen des PEP unterstützt die Exportinitiative Energie deutsche KMU gezielt bei ihrem Auslandsgeschäft. Der Fokus liegt dabei auf Geschäftsreisen, der Anbahnung konkreter Kontakte sowie der Unterstützung bei der Bildung von Unternehmenskonsortien. Ergänzend erhalten Unternehmen Informationen zu geeigneten Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten für ihre internationalen Vorhaben.