Paris, Frankreich

© ixabay - Paul Henri Degrande

Um die Wirtschaft nach dem Corona-Lockdown zu stimulieren, setzt die französische Regierung auf den Ausbau umweltfreundlicher Energien und will unter anderem grüne Wasserstofftechnologien fördern. Nach den Plänen der Regierung sollen von dem kürzlich beschlossenen 100-Milliarden-Euro-Wiederaufbauprogramm in den kommenden zwei Jahren zwei Milliarden Euro in grüne Wasserstoffprojekte fließen. Insgesamt will die Regierung im Rahmen ihrer nationalen Wasserstoffstrategie bis zum Jahr 2030 sieben Milliarden Euro in den Energieträger investieren.Damit sollen Kapazitäten von insgesamt 6,5 GW zur kohlenstofffreien Wasserstoffproduktion entstehen. Das bietet Geschäftschancen für Projektierer und Zulieferer der Branche.

Mit ihren Investitionen von insgesamt sieben Milliarden Euro will die Regierung auch die Forschung vorantreiben und herausfinden, wie Wasserstoff etwa in der See- und Luftfahrtindustrie genutzt werden kann. Auch ein europäisches Demonstrationsprojekt, das „Important Project of Common European Interest (IPCEI)“, ist geplant. Teil der nationalen Wasserstoffstrategie sind außerdem Ausschreibungen und zusätzliche Vergütungen, mit denen Energieunternehmen bei der Produktion von Wasserstoff unterstützt werden.