Montana, USA

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Der Kongress der Vereinigten Staaten hat die Laufzeit zweier Förderprogramme für Erneuerbare-Energie-Projekte verlängert. Die Verlängerung ist Teil des Covid-19-Investitionspakets, das die US-Regierung Ende vergangenen Jahres verabschiedet hatte. Demnach soll der aktuelle Fördersatz des sogenannten Solar Investment Tax Credit (ITC) zwei Jahre länger laufen als geplant. Im Rahmen des ITC erstattet die Regierung Haushalten und Unternehmen über Steuergutschriften 26 Prozent der Anschaffungskosten von Solaranlagen. Ursprünglich sollte dieser Fördersatz bereits ab dem laufenden Jahr sinken. Nun können Haushalte und Unternehmen bis Ende des Jahres 2022 auf die 26-Prozent-Förderung zugreifen. Im Jahr 2023 sinkt der Satz dann auf 22 Prozent, im Jahr 2024 sollen dann nur noch Unternehmen mit zehn Prozent der Kosten gefördert werden.

Mit dem aktuellen Beschluss verlängert der Kongress auch die Förderung von Windkraftanlagen. Der sogenannte Production Tax Credit (PTC) bezuschusst die Produktion von Strom aus Windkraft in den ersten zehn Jahren nach Inbetriebnahme einer Anlage mit 0,015 US-Dollar (0,012 Euro) pro kWh. Eigentlich sollte diese Förderung Ende vergangenes Jahr auslaufen. Nun können sich auch noch Projektierer, die im laufenden Jahr mit dem Bau einer Windkraftanlage beginnen, auf den PTC bewerben.