Madrid, Spanien

Die spanische Regierung hat eine Strategie zur Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien verabschiedet. Danach will das Land seine Speicherkapazität in zwei Etappen erhöhen: bis zum Jahr 2030 von derzeit 8,3 GW auf 20 GW und bis zum Jahr 2050 auf 30 GW. Die Regierung plant eine Reihe von Maßnahmen, um diese Ziele zu erreichen. Unter anderem will sie administrative Hindernisse für Projekte zur Energiespeicherung beseitigen, die Produktion grünen Wasserstoffs fördern, neue Geschäftsmodelle zum Recyceln von Batterien ermöglichen und Studien zu dem Thema beauftragen. Das könnte Unternehmen, die Energiespeichersysteme entwickeln, neue Geschäftschancen in Spanien ermöglichen.

Die neue Ausbaustrategie soll Spanien dabei helfen, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Sie ist Teil des Nationalen Energie- und Klimaplans (NECP) für die Jahre 2021 bis 2030. Dieser sieht neben dem Ausbau erneuerbarer Energien auch den schrittweisen Ausbau von Batteriespeicheranlagen vor.