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Marktanalysen 08.10.2025 - Projektentwicklungsprogramm

Sektoranalyse Jordanien Grüner Wasserstoff und Ammoniak: Industrielle Anwendungen, Marktpotenzial und strategische Chancen

Einleitung

Jordanien verfolgt ehrgeizige Pläne, grünen Wasserstoff als zentralen Baustein seiner Energiewende zu etablieren. Die Regierung arbeitet an einer Nationalen Wasserstoffstrategie und fördert Projekte zur Integration von Wasserstoff und Ammoniak in industrielle Prozesse wie Düngemittelproduktion und Raffinerien. Dank hoher Sonneneinstrahlung, starker Windressourcen und der strategischen Lage als Exportdrehscheibe positioniert sich Jordanien als künftiger regionaler Vorreiter im Bereich grüner Energien.

  • Anwendungsfeld/ Technologie: Wasserstoff
  • Zielmarkt: Jordanien
  • Zielregion: MENA-Region, Naher und mittlerer Osten
Green Hydrogen & Ammonia: Industrial Applications, Market Potential, and Strategic Opportunities

Für deutsche Unternehmen eröffnet der aufstrebende Wasserstoffmarkt Jordaniens ein breites Spektrum an Geschäftsmöglichkeiten – insbesondere in den Bereichen erneuerbare Energien, Elektrolysetechnologien, industrielle Anwendungen und Infrastrukturentwicklung. Die politischen Rahmenbedingungen sind günstig: Mit der geplanten Nationalen Wasserstoffstrategie und einem aktiven nationalen Komitee bekennt sich die Regierung klar zu Investitionen in eine wettbewerbsfähige Wasserstoff- und Ammoniakwirtschaft. Deutsche Anbieter können hier ihr technisches Know-how und ihre Erfahrung in der Entwicklung effizienter und nachhaltiger Energielösungen einbringen.

Besonders interessant ist die Umstellung der jordanischen Düngemittelindustrie, die bislang auf importiertes Ammoniak angewiesen ist, auf lokal produzierten grünen Wasserstoff – ein Bereich, in dem deutsche Technologien erhebliche Effizienzgewinne ermöglichen können. Hinzu kommt die strategische Lage Jordaniens mit seinem ausgebauten Hafen in Aqaba, die das Land zu einem potenziellen Exportknotenpunkt für grünen Wasserstoff, Ammoniak und darauf basierende Produkte nach Europa und Asien macht.

Auch internationale Partnerschaften und geplante Großprojekte, etwa in der Meerwasserentsalzung und der Produktion von grünem Ammoniak, signalisieren ein dynamisches Investitionsumfeld. Deutsche Unternehmen, die frühzeitig Kooperationen eingehen, können nicht nur an dieser Entwicklung teilhaben, sondern aktiv zur Gestaltung einer nachhaltigen Energiezukunft in der Region beitragen

Studie lesen (auf Englisch)