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dena-RES-Projekt in Kirgisistan

© Bischkek Montage

Die Strompreise in Kirgisistan sind relativ niedrig, doch das Land hat immer wieder Probleme, eine kontinuierliche Stromversorgung zu gewährleisten. Bei Wassermangel muss Strom importiert werden, die Kosten dafür liegen etwa 2,5 Mal höher als bei eigener Produktion.

Die Einspeisung des Stroms aus Erneuerbaren Energien ins öffentliche Netz ist derzeit noch nicht gestattet, dies soll aber in absehbarer Zeit möglich sein. Für Fabriken und für die Versorgung netzferner Gebiete bietet sich die Photovoltaik auch jetzt schon an.

Das deutsche Unternehmen R.I.D. GmbH ist sehr aktiv in der GUS und sieht gerade in Kirgisistan auf Grund der derzeitigen Situation gute Marktchancen.

Eigene Photovoltaikanlage für das „Rehabilitation Center for Homeless Children“ in Bischkek

Photovoltaikanlage

Die PV-Anlage wurde am 22. Juli 2015 feierlich eröffnet.

© Bischkek Montage

Als Referenzprojekt errichtet die R.I.D. GmbH eine 16,38 kWp-Solaranlage auf dem Dach des Kinderheims in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek. Die Anlage wird so installiert, dass die Funktion des Systems auch in den schneereichen kirgisischen Wintern gewährleistet ist.

Bei diesem dena-RES-Projekt wird die Win-Win-Situation besonders deutlich: Die Öffentlichkeitswirkung für „Renewables – Made in Germany“ ist durch die soziale Komponente sehr hoch, und für das „Rehabilitation Center for Homeless Children“ bedeutet die Anlage natürlich sehr viel: Jeder nun bei den Stromkosten eingesparte Cent kommt den Kindern zu Gute.

Anlagendaten:

Photovoltaik
Installierte Leistung:16,38 kWp
Modultyp:63x Alfa Solar Pyramid 60 P (260 Wp)
Modulfläche:101 m2
Zellenfläche:92.0 m2
Jahresertrag:22.514 kWh/Jahr
CO2-Einsparung:7.429,62 kg CO2/Jahr