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Projektentwicklungsprogramm

Projektentwicklung in Mali German Training Week im Rahmen des Projektentwicklungsprogramms (PEP)

Einleitung

Beginn: 25.01.2021
Ende: 29.01.2021
Ort: Bamako, Mali
Anwendungsfeld/ Technologie: Energieerzeugung, Solarenergie
Zielmarkt: Mali
Zielregion: Westafrika, Afrika

Vom 25.01. bis 29.01.2021 findet eine German Training Week zum Thema Projektentwicklung in Mali statt.

Teilnahme

Nutzen Sie die Gelegenheit, als Praxistrainer aufzutreten, Ihre Expertise zuzeigen, Ihre Technologie zu platzieren und erste Kontakte mit relevanten Akteuren vor Ort zu knüpfen.

Die GTW bietet deutschen Unternehmen eine hervorragende Gelegenheit, den Grundstein für langfristige Geschäftsbeziehungen zu legen und bestehende Kontakte im lokalen Markt zu vertiefen. Darüber hinaus ergibt sich durch die Teilnahme eine sehr gute Möglichkeit, bestehende Geschäftsopportunitäten vor Ort zu identifizieren und sich als erfahrener Partner einzubringen. Ihre in das Curriculum eingebundene Präsentation unterstreicht Ihre Expertise gegenüber einem motivierten Publikum von überwiegend Projektentwicklern und kann den Mehrwert eines erfahrenen Partners für eine erfolgreiche Umsetzung von Projekten hervorheben. Neben einer besseren Qualität der PV-Projekte im Zielmarkt erhöht sich dadurch zeitgleich die Attraktivität der finanziellen Investments und die Möglichkeit, Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen.

Der Anmeldeschluss ist der 17.12.2020.

Ablauf und Inhalte der digitalen GTW

Als Trainer übernehmen Sie einen Teil des bereits bestehenden Curriculums. Konzipiert wurde das Training von der GIZ im Rahmen des Projektentwicklungsprogramms mit dem Anspruch, dass alle relevanten Bereiche für die Projektentwicklung (in diesem Fall mit Schwerpunkt PV) miteinbezogen werden. Übergeordnet lassen sich diese Bereiche in technische, kommerzielle und rechtliche Aspekte der Projektentwicklung gliedern. Didaktisch ist das Training so aufgebaut, dass auch bei einem heterogenen Hintergrund der Teilnehmer die aktive und konzentrierte Teilnahme sichergestellt ist. Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 30 begrenzt, um die Interaktion untereinander und die fachliche Betreuung durch den Trainer zu gewährleisten.

Die Vortragssprache des Kurses ist Französisch. Der Kurs ist in 5 Tage eingeteilt und gliedert sich wie folgt:

25.01.2021KursübersichtProjektphasen, Akteure, Finanzierung von Projekten
26.01.2021Technische AspekteEinführung in PV-Technologie, Bewertung von PV-Ressourcen und Erträgen, Auslegung der Anlagen, Eigenstromerzeugungs-Konzepte, Standorteignung, Bau, Betrieb und Wartung
27.01.2021Kommerzielle AspekteEnergieverbrauchsprofile, Geschäftsmodelle, Finanzmodellierung, Geschäftsmöglichkeiten für Projektentwickler
28.01.2021Rechtliche AspekteHauptinvestitionsrisiken, Stromkaufvertrag (PPA), Leasingvertrag, EPC-Vertrag, O&M-Vertrag, Finanzierungsabkommen, regulatorische Fragen, Versicherungsbedingungen
29.01.2021AbschlussProjekt-Dokumentation, Erfolgreiche Vorbereitung für Projektentwickler, Projekt Teasers, Finaler Test

Informationen zum Zielmarkt

Trotz anhaltender, politischer Spannungen, insbesondere im Norden des Landes, geht mit zunehmenden wirtschaftlichen Aktivitäten im Süden von Mali ein steigender Energiebedarf einher. Aktuell sind 350 MW an Stromerzeugungskapazitäten installiert – davon hauptsächlich Wasserkraft- und Dieselkraftwerke. Während die malische Wirtschaft aktuell vom Agrarsektor geprägt ist, gewinnt die Bergbauindustrie zunehmend an Bedeutung. Nach Südafrika und Ghana ist Mali heute der drittgrößte Goldproduzent Afrikas. In den letzten Jahren war ein konstantes Wirtschaftswachstum von 5-6 % zu verzeichnen. Aufgrund von erheblichen Erzeugungsdefiziten im Strommarkt und guten klimatischen Gegebenheiten für Photovoltaikanlagen sind Möglichkeiten für die Projektentwicklung von Erneuerbaren-Energien-Anlagen gegeben. Dies zeigen auch jüngste Entwicklungen, erste Referenzanlangen mit deutschen Komponenten wurden schon im Jahr 2019 fertiggestellt. Insbesondere durch eine Strompreiserhöhung im August 2019 (Strompreise liegen tagsüber bei 0,12 €), evaluieren immer mehr Industrien die Eigenstromversorgung durch PV, um Energiekosten zu sparen. Darüber hinaus gibt es im Bereich der ländlichen Elektrifizierung und in netzgekoppelten PV-Anlagen eine Dynamik im Markt zu beobachten, die auch durch politische Spannungen nicht gemindert wird.

Anmeldung

Weiterführende Informationen

  • 23.03.2020 Geschäftsanbahnung

    Hinweis: Auswirkungen von COVID-19 auf die Veranstaltungen der Exportinitiative Energie

    Öffnet Einzelsicht