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Energieinfrastruktur

Wasserkraft- und Pumpspeicherwerke mit Fokus auf Wartung und Sanierung in Alabama AHK-Geschäftsreise

Einleitung

Beginn: 15.03.2021
Ende: 19.03.2021
Ort: Online
Anwendungsfeld/ Technologie: Energieinfrastruktur, Energieerzeugung, Kleinwasserkraft
Zielmarkt: USA
Zielregion: Amerika, Nordamerika

Aufgrund ihres Technologievorsprungs bei der Umsetzung dieser neuartigen Technologien haben deutsche Unternehmen gute Chancen, diese in den USA zu integrieren.

Teilnahme

Während der virtuellen Fachkonferenz am 16.03.2021 haben Sie als Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland die Möglichkeit, Ihre Produkte und Dienstleistungen dem US-amerikanischen Fachpublikum aus Alabama zu präsentieren, welches sich aus Vertretern der Wirtschaft, Politik und Verbänden zusammensetzt. An den darauffolgenden Tagen organisiert die AHK für jedes Unternehmen individuelle Termine bei lokalen Entscheidungsträgern und potenziellen Geschäftspartnern. Ihre Wünsche werden im Vorfeld mit Hilfe eines Unternehmensfragebogens abgefragt und dann bei der Auswahl der Gespräche berücksichtigt.

Angesprochen sind Sie als Anbieter von:

  • Wartung & Sanierung von Wasserkraftwerken sowie Elektrik, Ingenieurwesen
  • Projektmodellierung und dazugehörige Softwareanbieter (geophysische Untersuchungen)
  • Planer, Berater, Bauingenieure
  • Hersteller von Anlagen, insbesondere von kleinen Turbinen, Rechen, Absinkbecken, Kaplan-, Francis-, Banki-Turbinen, Generatoren, Hydraulische Pumpen
  • Druckrohr-Leitungen, Fall-Leitungen, Rohrleitungen
  • Transformatoren und Elektronik
  • Strategische Unterstützung bei Umweltgutachten bzw. Ausgleichs- oder Ersatzmaßnahmen

Für die Teilnahme an dieser AHK-Geschäftsreise wird aufgrund der Änderungen in der Durchführung kein Eigenbeitrag erhoben.

Der Anmeldeschluss ist der 18.01.2021.

Informationen zum Zielmarkt

Die Energiegewinnung durch Wasserkraft ist in den USA weiterhin ein Wachstumsmarkt; 2018 wurde die Wasserkrafterzeugungskapazität um 141 MW ausgebaut. 2019 wurden knapp 80 GW oder 6,6 % der Gesamt- bzw. 38 % der erneuerbaren Energieerzeugung der USA durch Wasserkraft gewonnen. Des Weiteren repräsentiert Pumpspeicherung aus Wasserkraft 95 % aller Energiespeichertechnologien in den Vereinigten Staaten. Zwischen 2006 und 2016 hat sich die Energiemenge durch Wasserkraft um 2.030 MW erhöht. 70 % dieser Leistungssteigerung lässt sich auf Modernisierungsmaßnahmen an bestehenden Kraftwerken zurückführen. Insgesamt produzieren somit 2.198 Kraftwerke eine installierte Leistung von insgesamt 103 GW. Laut Experten ist ein Zuwachs von Wasserkraftenergie und Pumpspeichern von 101 GW auf 151 GW bis 2050 zu erwarten (Stand 2020).

In den Südstaaten produzieren die Staaten Tennessee, Alabama und North Carolina am meisten Energie aus Wasserkraft. Da die meisten Staudämme und Wasserkraftwerke veraltet sind, besteht besonders Nachfrage im Bereich der Sanierung, Wartung und Aufbesserung. Das US-amerikanische Energieministerium (Department of Energy – DOE) erhält von der US-Regierung eine Fördersumme von 105 Mio. USD für dringend nötige Sanierungsmaßnahmen. Neben der Überholung und Ausbesserung bestehender Anlagen, rückt das sogenannte „New Stream Development“ (Bau von Wasserkraftanlagen an bisher energetisch ungenutzten Staudämmen) hierbei mehr in den Fokus. Insbesondere der Branche der Klein- und Kleinstwasserkraft wird ein großes Potenzial vorausgesagt.

Im Bereich der Sanierung werden in den kommenden Jahren noch zahlreiche weitere Projekte dazukommen. Weitere Potenziale für deutsche Unternehmen bzw. Technologien bestehen zudem im Bereich der Aufrüstung bereits bestehender Wasserkraftwerke. Die veralteten Anlagen werden durch effizientere Komponenten aufgerüstet, ausgetauscht und/oder neue Einheiten hinzugefügt. Auch die Umrüstung bestehender Dämme, die noch nicht zur Stromerzeugung genutzt werden, bieten deutschen Anbietern für Kleinwasserkrafttechnologien neue Geschäftsmöglichkeiten. Im November 2018 unterzeichnete US-Präsident Donald Trump ein Gesetz, das u.a. die Lizensierung von Projekten zum Ausbau von ungenutzten Dämmen und Pumpspeicheranlagen beschleunigen soll.

Der Trend der Pumpspeicher-Technologie eröffnet deutschen Unternehmen gute Marktchancen. Seit ein paar Jahren werden neue Arten von Wasser-Pumpspeichern angewandt, die zur Kostensenkung beitragen sollen. Dazu gehören Techniken wie z.B. die Betonbunker-Technik. Dabei ist eine Tiefe von 600 bis 800 Metern Voraussetzung, somit wäre der Atlantik ein geeigneter Standort in den USA.

Organisation und Ansprechpartner

Die AHK-Geschäftsreise wird organisiert von der Deutsch-Amerikanischen Industrie- und Handelskammer in den südlichen USA (GACC South) und der RENAC AG, einem Durchführer der Exportinitiative Energie. Bei Fragen zur Teilnahme und Anmeldung auf deutscher Seite wenden Sie sich bitte an Laura Scharlach (RENAC). Bezüglich marktspezifischer Fragen sowie der Organisation vor Ort können Sie sich an die AHK USA Süd wenden.

Anmeldung