Mit ambitionierten Projekten wie dem südafrikanischen Integrated Resource Plan (18 GW erneuerbare Energien bis 2030) und Namibias National Hydrogen Strategy (15 Millionen Tonnen grünen Wasserstoff bis 2050) schaffen beide Länder ideale Voraussetzungen für Partnerschaften in der Dekarbonisierung.
Vom 3. bis 7. November 2025 findet eine Energie-Geschäftsreise für Unternehmen aus den Bereichen Wasserstoff & PtX, Speicher und Energiemanagement nach Johannesburgund Windhoek statt. Bei dem Business Breakfast am 4. November in Johannesburg sowie dem Roundtable am 6. November in Windhoek haben Sie die Möglichkeit, Ihre Produkte und Dienstleistungen einem Fachpublikum aus Wirtschaft, Politik und Forschung zu präsentieren und wertvolle Kontakte zu knüpfen. An den darauffolgenden Tagen organisiert die Deutsche Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika (AHK Südliches Afrika) für jedes teilnehmende Unternehmen maßgeschneiderte B2B-Termine mit potenziellen Geschäftspartnern vor Ort. Ihre Wünsche werden im Vorfeld mit Hilfe eines Unternehmensfragebogens abgefragt und sind Grundlage für die späteren Gespräche.
Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Hersteller, Anbieter und Dienstleister aus den Bereichen:
Energiespeicher
- Wasserstoff
- Elektrolyseure
- Synthese
- Brennstoffzellen
- Speicherung
- Transport
- Batteriespeicher
Energieinfrastruktur
- Energiemanagement
- Microgrid
- Insellösungen
Anmeldeschluss ist der 05.09.2025
Für die Teilnahme an Energie-Geschäftsreisen wird ein von der Unternehmensgröße abhängiger Eigenbeitrag erhoben. Nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte den Anmeldeunterlagen.
Informationen zum Zielmarkt
Marktpotenziale in Südafrika
Südafrika plant, seinen Energiemix bis 2030 signifikant zu dekarbonisieren und den Anteil erneuerbarer Energien von derzeit 16 % auf 41 % der Kapazität zu erhöhen. Das Land verfügt über große Potenziale für die Erzeugung von grünem Wasserstoff, insbesondere dank reichhaltiger erneuerbarer Energiequellen und industrieller Infrastruktur. Bereits 20 Wasserstoff- und PtX-Projekte befinden sich in Umsetzung. Das Ziel ist eine Produktion von bis zu 3,8 Millionen Tonnen grünem Wasserstoff pro Jahr, sowohl für den Export als auch für die Dekarbonisierung der heimischen Wirtschaft. Dank reicher Platinvorkommen hat Südafrika zudem die Möglichkeit, sich in der Brennstoffzellenproduktion zu positionieren.
Marktpotenziale in Namibia
Namibia verfolgt mit seiner National Hydrogen Strategy ambitionierte Ziele, darunter die Produktion von 10-15 Millionen Tonnen grünem Wasserstoff bis 2050, vornehmlich für den Export. Obwohl derzeit keine industrielle Wasserstoffproduktion existiert, stellen die geografischen und klimatischen Gegebenheiten ideale Voraussetzungen für große Solar- und Windkraftprojekte dar. Namibia hat strategische Zonen für Wasserstoffprojekte definiert, die in Public-Private-Partnerships realisiert werden sollen. Internationale Entwicklungsbanken wie die KfW und die EIB unterstützen den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft.
Finanzierungsmöglichkeiten
Sowohl in Namibia als auch in Südafrika bieten lokale und internationale Finanzinstitutionen, darunter die KfW, verschiedene Programme zur Förderung erneuerbarer Energien und Wasserstofftechnologien. Beispiele sind das Small IPP Support Program in Südafrika und wettbewerbsbasierte Ausschreibungen für erneuerbare Energieprojekte in Namibia.
Organisation und Ansprechpartner
Die Veranstaltung wird organisiert von der eclareon GmbH, einem Durchführer der Exportinitiative Energie, gemeinsam mit der Deutschen Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika (AHK Südliches Afrika). Bei Fragen zur Teilnahme auf deutscher Seite wenden Sie sich bitte an Egmont Giering (eclareon GmbH).