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Geschäftsanbahnung

Grüner Wasserstoff – Erzeugung und Anwendung in Industrie und Verkehr in Rumänien und Moldau Energie-Geschäftsreise

Einleitung

Vom 08. bis 12. September 2025 haben deutsche Unternehmen die Gelegenheit, im Rahmen einer organisierten Geschäftsreise nach Rumänien und in die Republik Moldau ihre technologischen Lösungen im Bereich grüner Wasserstoff und Energiespeicherung vorzustellen und gezielt neue Geschäftskontakte aufzubauen.

Beginn: 08.09.2025
Ende: 12.09.2025
Anmeldeschluss: 01.08.2025
Ort: Rumänien
Anwendungsfeld/ Technologie: Wasserstoff
Zielmarkt: Rumänien, Moldau
Zielregion: Europa, Südosteuropa

Die Reise richtet sich insbesondere an Unternehmen, die in den Bereichen Wasserstofferzeugung, Infrastruktur, Speicherung, Brennstoffzellentechnologie, Elektrolyseure, Mobilitätsanwendungen sowie Wasserstoff-Blending tätig sind.

Im Mittelpunkt der Reise stehen ein ausführliches Briefing zu den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beider Zielmärkte sowie der Austausch mit lokalen Entscheidungsträger:innen im Rahmen eines Executive Business Roundtables. Ergänzt wird das Programm durch einen gemeinsamen Termin mit einer relevanten Institution im Wasserstoffsektor vor Ort sowie einem interaktiven Workshop, in dem zentrale Fragestellungen rund um Geschäftsmodelle, technologische Anforderungen und Marktzugang vertieft behandelt werden. Den Kern der Reise bilden individuell vorbereitete Kooperationsgespräche mit potenziellen Partnern aus Rumänien und der Republik Moldau, die auf Basis eines im Vorfeld ausgefüllten Unternehmensprofils organisiert werden.

Die Reise bietet Unternehmen eine strukturierte Möglichkeit, ihre Marktchancen in zwei wachstumsstarken Ländern Südosteuropas zu sondieren und konkrete Partnerschaften anzubahnen.

Anmeldeschluss: 01.08.2025
Für die Teilnahme an Energie-Geschäftsreisen wird ein von der Unternehmensgröße abhängiger Eigenbeitrag erhoben. Nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte den Anmeldeunterlagen.

Information zum Zielmarkt

Der rumänische Markt für grünen Wasserstoff befindet sich im Aufbau und gewinnt zunehmend an strategischer Bedeutung. Die nationale Wasserstoffstrategie Rumäniens, die sich in der finalen Abstimmungsphase befindet, sieht den Ausbau einer Elektrolysekapazität von 2.130 Megawatt bis 2030 vor. Im Rahmen dieser Strategie sollen auch stillgelegte Industrieanlagen für die künftige Wasserstoffproduktion umgerüstet und nationale Forschungszentren für Wasserstofftechnologien etabliert werden. Es wird erwartet, dass Rumänien bis zu 775 Millionen Euro an langfristigen Investitionen in Elektrolyseanlagen anziehen könnte, was das Land europaweit auf Platz vier hinsichtlich des Ausbaupotenzials rücken würde.

Zudem ist Rumänien über den staatlichen Netzbetreiber Transgaz aktives Mitglied der European Hydrogen Backbone Initiative. Auch im Rahmen der nationalen Energiestrategie wird die Rolle des Landes als regionaler Knotenpunkt für die Produktion und den Transport von grünem Wasserstoff hervorgehoben – insbesondere in Zusammenarbeit mit der Republik Moldau.

Die Republik Moldau verfolgt ähnliche Ziele. Bis 2030 soll der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung auf mindestens 30 % steigen. Grüner Wasserstoff ist bereits Teil des nationalen Energiestrategiekonzepts und soll ab 2030 in den Energiemix integriert werden. Bis 2050 ist der Aufbau einer geeigneten Infrastruktur für den Transport von Wasserstoff vorgesehen. Gleichzeitig positioniert sich die Republik Moldau als potenzielles Transitland zwischen Rumänien und der Ukraine für künftige IPCEI-Wasserstoffprojekte.

Für deutsche Unternehmen ergeben sich daraus vielversprechende Marktchancen in den Bereichen Elektrolyse, Speicherung, Infrastruktur, Mobilität und industrieller Anwendung. Beide Länder bieten ein wachsendes Umfeld für Technologieexporte, Partnerschaften und Investitionen im Bereich grüner Wasserstoff.

Organisation und Ansprechpartner

Die Veranstaltung wird organisiert von der eclareon GmbH, einem Durchführer der Exportinitiative Energie, gemeinsam mit der AHK Rumänien. Bei Fragen zur Teilnahme auf deutscher Seite wenden Sie sich bitte an Egmont Giering (eclareon GmbH).

Anmeldung

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