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Projektentwicklungsprogramm

Grüner Wasserstoff in Ghana und Kenia: Chancen für deutsche Unternehmen entlang der Ammoniak-Wertschöpfungskette  Webinar im Rahmen des Projektentwicklungsprogramms (PEP)

Einleitung

Ghana und Kenia bieten vielfältige Chancen für deutsche Anbieter, die sich im Bereich grüner Wasserstoff international positionieren wollen. 

Beginn: 09.10.2025 - 11:00 Uhr
Ende: 09.10.2025 - 12:30 Uhr
Anmeldeschluss: 09.10.2025
Ort: online
Anwendungsfeld/ Technologie: Wasserstoff
Zielmarkt: Ghana, Kenia
Zielregion: Afrika

Die Veranstaltung richtet sich an deutsche Unternehmen, die als Projektentwickler oder Komponentenhersteller im Bereich grüner Wasserstoff und -derivate (insb. Ammoniak) aktiv sind und mehr über Geschäftspotenziale in Ländern südlich der Sahara erfahren möchten.  

Im Webinar werden die Ergebnisse von zwei aktuellen Sektoranalysen des Projektentwicklungsprogramms (PEP) vorgestellt, die konkrete Marktpotenziale für grüne Wasserstoffanwendungen entlang der Ammoniak-Wertschöpfungskette für Ghana und Kenia aufzeigen. 

Das PEP-Team und weitere Fachleute geben einen umfassenden Überblick über die Analyseergebnisse mit besonderem Fokus auf Marktchancen für deutsche Unternehmen. Dabei werden u.a. Marktsegmente und -größen, Anwendungsfälle, Wirtschaftlichkeit und Fördermöglichkeiten genauer betrachtet. 

Die Vortragssprache ist Englisch. 

Die Teilnahme ist kostenlos. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie den Zugangslink per E-Mail. 

Information zum Zielmarkt

Ghana gilt als Stabilitätsanker in Westafrika und verfügt über günstige Voraussetzung für die Produktion von Elektrizität mittels Photovoltaik. Wasserstoffderivate werden v.a. für die Düngemittelproduktion sowie die Herstellung von zivilen Sprengstoffen für den Bergbausektor benötigt und bisher vollständig importiert. Der Aufbau einer lokalen Ammoniakproduktion böte daher für die Entwicklung des Landes vielfältige Chancen zur weiteren Industrialisierung und Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze.   

Kenias Industrie und Regierung hat hohes Interesse an grünem Wasserstoff und erneuerbare Energien (insb. PV und Geothermie) sind gut verfügbar.  

Aufgrund fehlender relevanter Industrie besteht jedoch wenig direkter Wasserstoffbedarf. Vielmehr werden Derivate wie Ammoniak (als Düngemittel) benötigt. Interesse besteht auch an dezentralen Lösungen.  

Kenia gilt als regionales Wirtschaftszentrum mit großem Angebot an hochqualifizierten Arbeitskräften.  

Für deutsche Projektentwickler und Komponentenhersteller entlang der Ammoniak-Wertschöpfungskette eröffnen sich in diesem Kontext konkrete Chancen für eine Positionierung in einzelnen Marktsegmenten.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Projektentwicklungsprogramm, einem Durchführer der Exportinitiative Energie. Bei Fragen zur Teilnahme auf deutscher Seite wenden Sie sich bitte an das PEP-Team pep@giz.de.