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Geschäftsanbahnung

Nachhaltige Energieerzeugung durch energetische Verwertung von Reststoffen und Abfallstoffen in Costa Rica, Panama und der Dominikanischen Republik Energie-Geschäftsreise

Einleitung

Nutzen Sie die Chance, sich frühzeitig in den rasant wachsenden Märkten in Zentralamerika mit hohem Bedarf an Speicher-, Bioenergie- und Energietechnologien zu positionieren.

Beginn: 29.06.2026
Ende: 03.07.2026
Anmeldeschluss: 05.05.2026
Ort: Costa Rica, Panama, Domenikanische Republik
Anwendungsfeld/ Technologie: Energieerzeugung, Bioenergie, Energiespeicher
Zielmarkt: Costa Rica, Dominikanische Republik, Panama
Zielregion: Amerika, Zentralamerika & Karibik

Die Energie-Geschäftsreise richtet sich an deutsche Unternehmen aus den Bereichen erneuerbare Energien, Energiespeicher, Bogas, Waste-to-Energy, Biomasseverwertung, Digitalisierung und dezentrale Stromerzeugung. Besonders angesprochen sind Technologieanbieter, Projektentwickler, Ingenieurbüros, Hersteller von Komponenten sowie KMU, die Lösungen im Bereich nachhaltige Energieerzeugung mit Fokus auf Bioenergie und Waste-to-Energy anbieten. 

Deutsche Unternehmen können sich im Rahmen der Reise aktiv beteiligen: durch Pitch Präsentationen vor costa ricanischen, panamaischen und dominikanischen Entscheidungsträgern auf zwei Fachkonferenzen in Costa Rica und Panama, individuelle B2B-Gespräche mit potenziellen Kunden und Partnern, den Austausch mit Behörden und Verbänden sowie durch Teilnahme an Fachbesuchen relevanter Energie- und Industrieanlagen. Diese Formate ermöglichen eine direkte Markterschließung, den Aufbau langfristiger Kooperationen und die Positionierung als Technologiepartner im zentralamerikanischen Energiemarkt. 

Informationen zum Zielmarkt 

Panama: Im Rahmen ihrer Anstrengungen zur Modernisierung der Müllabfuhr schreibt die Stadt Panama derzeit einen Großauftrag aus für Sammlung, Transport und Endlagerung von Abfällen in verschiedenen Stadtbezirken über einen Zeitraum von sieben Jahren aus. Eine einzigartige Gelegenheit für deutsche Unternehmen, die moderne Kompaktfahrzeuge, GPS/Telematiklösungen, Software für Routenoptimierung, digitale Trackingsysteme und effiziente Behälterlösungen anbieten. Im Projekt PA24003 arbeitet Panama mit internationalen Partnern (z. B. CCAC / UNDP) an Lösungen zur Verwertung organischer Abfälle, Kompostierung, Biogaserzeugung und Reduktion von Methanemissionen. Hier bieten sich Chancen für Anbieter von Biovergärungsanlagen, Kompostierungsanlagen, Anlagen zur Biogasnutzung und hochwertigen Sensor oder Überwachungstechnik. 

Deutsche Technologieanbieter könnten in den Bereichen modulare Klärtechnologien, Membranverfahren, Schlammbehandlung oder energieeffiziente Pump und Steuertechnik einsteigen. 

Im Bereich Recycling und Kreislaufwirtschaft in kommunalen Märkten zielt ein Joint SDG Fund Programm darauf ab, kommunale Märkte in Panama City mit ZeroWaste und der Vermeidung von organischem Abfall und Kompostierung nachhaltiger zu gestalten Hier bieten sich für deutsche Firmen Chancen in Beratung, Schulung, Abfalltrennungssysteme, kompostierbare Verpackungslösungen und integrierte Abfalllogistik. 

In der Dominikanischen Republik stehen Technologien zur energetischen Nutzung von Restabfällen wie Biogasanlagen, thermische Verwertung, Deponiegasnutzung, Pyrolyse/Vergasung und hybride Systeme im Fokus. Der Innovationsgrad ist in der Dominikanischen Republik gering, während deutsche Lösungen mit hoher Effizienz, Emissionskontrolle und Wirtschaftlichkeit einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung des Abfall- und Energiesektors leisten können.  

Deutsche Technologien im Bereich Waste-to-Energy, Biogas und Biomasseverwertung haben die Möglichkeit, sich im dominikanischen Markt zu positionieren. Durch Kooperationen mit lokalen Akteuren und die Einbindung in laufende Projekte werden die Stärken deutscher Anbieter – Effizienz, Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit – sichtbar, wodurch ihnen ein klarer Marktzugang in einem bislang wenig erschlossenen Umfeld eröffnet wird. 

Auch in Costa Rica gibt es vielfältige Möglichkeiten für integrale Komplettlösungen mit hohem Bedarf an Beratungsdienstleistungen, Umsetzungsplanung, Projektmanagement, Schulung und Betrieb von Anlagen. Costa Rica verfolgt mit einem Dekarbonisierungsplan 2018–2050 ambitionierte Klimaziele. Die nationale Bioökonomiestrategie und die Kreislaufwirtschaftsagenda fördern dabei die energetische Nutzung von Reststoffen.

Die zentralen regionalen Zielgruppen umfassen staatliche Institutionen, Ministerien und weitere Behörden, Deponiebetreiber, Energieversorger sowie Industrien mit hohem Reststoffaufkommen, Abfallentsorgungsanlagen, Unternehmerverbände, (privatwirtschaftliche) Entsorgungsunternehmen, KMU’s und lokale Experten. 

Darüber hinaus bietet sich die Zusammenarbeit mit Behörden im Umwelt- und Energiesektor, internationalen Entwicklungsbanken, Kommunen, landwirtschaftlichen Betrieben (z. B. Ananas, Banane, Kaffee), Projektentwicklern im Bereich Kreislaufwirtschaft und Universitäten an. 

Organisation und Ansprechpartner 

Die Veranstaltung wird organisiert von der RENAC AG, einem Durchführer der Exportinitiative Energie, gemeinsam mit der AHK Zentralamerika. Bei Fragen zur Teilnahme auf deutscher Seite wenden Sie sich bitte an Lida Weisheit der RENAC. 

Kosten

Eigenbeitrag 

Für die Teilnahme an Energie-Geschäftsreisen, Projekterkundungsreisen und Konsortialreisen wird ein von der Unternehmensgröße abhängiger Eigenbeitrag erhoben: 

  • Kleinstunternehmen: 250 € netto 
  • Kleine und mittlere Unternehmen: 850 € netto 
  • Großunternehmen: 1.500 € netto 

De-minimis Beihilfen 

Bei dieser Maßnahme fallen De-minimis-Beihilfen von bis zu maximal 2.500,00 € netto an. 
Details zu den De-minimis Beihilfen entnehmen Sie bitte den Teilnahmebedingungen. 

Informationen zur Anmeldung

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