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Geschäftsanbahnung

Eigenversorgung in der Agrar- und Lebensmittelindustrie in Ghana Energie-Geschäftsreise

Einleitung

Der Agrar- und Lebensmittelsektor ist zentral für Wachstum und Stabilität in Ghana. Energie treibt Produktivität und Modernisierung. Die Energie-Geschäftsreise ermöglicht deutschen Unternehmen Markteinblicke und den Aufbau wichtiger Netzwerke für erfolgreiche Projekte.

Beginn: 02.11.2026
Ende: 06.11.2026
Anmeldeschluss: 24.08.2026
Ort: Ghana
Anwendungsfeld/ Technologie: Energieerzeugung, Solarenergie, Energiespeicher, Bioenergie
Zielmarkt: Ghana
Zielregion: Afrika, Westafrika

Teilnahme

Die Energie-Geschäftsreise richtet sich an mittelständische Unternehmen aus Deutschland mit Lösungen für die Eigenversorgung in der Agrar- und Lebensmittelindustrie in Ghana. 

Die teilnehmenden Unternehmen der Energie-Geschäftsreise werden vor Ort zum den Zielmarkt gebrieft. Sie erhalten Zugang zu einer Zielmarktanalyse und einen auf sie maßgeschneiderten Plan für B2B Meetings mit potentiellen Geschäftspartnern. Darüber hinaus haben die Unternehmen die Möglichkeit, Ihre Produkte und Dienstleistungen bei einer Fachkonferenz in Accra am Dienstag, den 03.11.2026 einem Publikum von lokalen Stakeholdern aus dem öffentlichen und privaten Bereich zu pitchen.  

Interessierte Firmen können sich bis zum 21.09.2026 zu dieser Veranstaltung anmelden. 

Informationen zum Zielmarkt

Ghana ist ein stabiler Wachstumsmarkt in Westafrika, dessen Agrar- und Lebensmittelindustrie fast 40 % des BIP erwirtschaftet. Doch hohe Energiekosten und eine unzuverlässige Stromversorgung gefährden die Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Die ghanaische Regierung fördert daher gezielt dezentrale Eigenversorgungslösungen – eine Chance für deutsche Unternehmen mit Technologien u. a. für Photovoltaik, Solarthermie, Waste-to-Energy, Wärmerückgewinnung und Energiespeicherung. 

Aktuell deckt Ghana seinen Strombedarf vor allem durch Wasserkraft und fossile Energien, doch Netzausfälle und volatile Preise belasten die Industrie. Besonders energieintensive Prozesse wie Kühlung, Trocknung und Verarbeitung sind betroffen. Die Regierung hat Steueranreize für erneuerbare Energien geschaffen und ein Moratorium für neue Stromabnahmeverträge auf netzgebundene Großprojekte beschränkt – Eigenversorgungslösungen sind davon ausgenommen. 

Die Nachfrage nach hybriden Energiesystemen steigt: Die hohe Sonneneinstrahlung (über 2.000 kWh/m²/Jahr) macht Solarenergie attraktiv, während landwirtschaftliche Abfälle (18 Mio. Tonnen/Jahr) ideale Rohstoffe für Waste-to-Energy-Anlagen bieten. Gleichzeitig fehlen lokale Expertise und Finanzierungsmöglichkeiten – hier können deutsche Unternehmen mit schlüsselfertigen Lösungen und Betreibermodellen punkten. Ghanas politische Stabilität und klare Regularien machen den Markt ideal für langfristige Partnerschaften. 

Organisation und Ansprechpartner

Die Veranstaltung wird organisiert von der Renewables Academy (RENAC) AG, einem Durchführer der Exportinitiative Energie, gemeinsam mit der Delegation der deutschen Wirtschaft in Ghana (AHK Ghana). Bei Fragen zur Teilnahme auf deutscher Seite wenden Sie sich bitte an Dr. Sofia Karimi (RENAC). 

Kosten

Eigenbeitrag 

Für die Teilnahme an Energie-Geschäftsreisen, Projekterkundungsreisen und Konsortialreisen wird ein von der Unternehmensgröße abhängiger Eigenbeitrag erhoben: 

  • Kleinstunternehmen: 250 € netto 
  • Kleine und mittlere Unternehmen: 850 € netto 
  • Großunternehmen: 1500 € netto

De-minimis Beihilfen 

Bei dieser Maßnahme fallen De-minimis-Beihilfen von bis zu maximal 1162,5 € netto an. Details zu den De-minimis Beihilfen entnehmen Sie bitte den Teilnahmebedingungen. 

Weiterführende Informationen

Weitere Veranstaltungen

  • Webinar

    Veranstaltung: Eigenversorgung in der Agrar- und Lebensmittelindustrie in Ghana

    02.07.2026 –02.07.2026
    Online

    Öffnet Einzelsicht