Teilnahme
Während einer Fachkonferenz am 17. März 2026 in Delhi präsentieren Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen „Made in Germany“ dem indischen Fachpublikum. Eingeladen werden insbesondere Vertreter von staatlichen und privaten Energieunternehmen, Projektentwicklern für grünen Wasserstoff, Industrieunternehmen aus den Bereichen Stahl, Raffinerien, Chemie und Düngemittel, sowie Netz- und Infrastrukturbetreibern.
Darüber hinaus richtet sich die Konferenz an Ministerien, Regulierungsbehörden und staatliche Institutionen, relevante Verbände und Brancheninitiativen (z. B. Wasserstoff- und Energieallianzen), Forschungs- und Technologieeinrichtungen sowie Investoren und EPC-Unternehmen, die an der Umsetzung konkreter Wasserstoffprojekte beteiligt sind.
An den darauffolgenden Tagen organisiert die Deutsch-Indische Handelskammer (AHK Indien) individuell abgestimmte Termine mit potenziellen indischen Geschäftspartnern, Projektentwicklern und Entscheidungsträgern. Ihre Kontaktwünsche werden im Vorfeld mit der AHK genauestens koordiniert.
Ergänzt wird das Programm durch Site Visits zu relevanten Industrie- und Infrastrukturprojekten sowie durch Networking-Formate mit Politik, Wirtschaft und Forschung. Die Reise bietet damit einen praxisnahen Einstieg in den indischen Wasserstoffmarkt und unterstützt gezielt die Anbahnung konkreter Geschäfts- und Kooperationsprojekte.
Die Geschäftsreise richtet sich insbesondere an deutsche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie technologieorientierte Anbieter, die Lösungen entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette anbieten. Chancen bieten sich v. a. für Hersteller und Dienstleister aus den folgenden Bereichen:
- Brennstoffzellentechnologien für stationäre Anwendungen, Notstromversorgung, Rechenzentren, Industrie sowie für Nutzfahrzeuge, Busse und Sonderanwendungen
- Wasserstofferzeugung (Elektrolyse) sowie zugehörige Komponenten und Systeme
- Power-to-X-Lösungen (insb. H₂-zu-Ammoniak/Methanol) für Industrie, Export und Langzeitspeicherung
- Wasserstofffähige Industrieanlagen und Retrofit-Lösungen zur Dekarbonisierung von Stahl-, Raffinerie-, Chemie- und Düngemittelindustrien.
- Wasserstoffspeicherlösungen (Druck-, Flüssig- und Feststoffspeicher) für industrielle und logistische Anwendungen
- Wasserstoffinfrastruktur inkl. Kompression, und Betankung
- Anlagen- und Komponentenbau für Wasserstoff-, Ammoniak- und Power-to-X-Anwendungen
- Engineering-, EPC- und Projektentwicklungsleistungen für H₂-Erzeugungsanlagen und H₂-Hubs
- Systemintegration, Automatisierung, Monitoring sowie digitale Steuerungs- und Sicherheitstechnik
- Sicherheits-, Prüf- und Zertifizierungslösungen (Normen, Leckageerkennung, Explosionsschutz, Genehmigungen)
- Betrieb, Wartung, Schulung und Qualifizierung (O&M) für Wasserstoff- und PtX-Anlagen
Informationen zum Zielmarkt
Indien entwickelt grünen Wasserstoff zunehmend zu einer Schlüsseltechnologie seiner Energie- und Industriestrategie. Mit der National Green Hydrogen Mission verfolgt die Regierung das Ziel, bis 2030 jährlich mindestens 5 Mio. Tonnen grünen Wasserstoff zu produzieren, und stellt dafür umfangreiche Fördermittel für Elektrolyseure, Infrastruktur und Pilotprojekte bereit. Wasserstoff gilt dabei insbesondere als Hebel zur Dekarbonisierung energieintensiver Industrien sowie als potenzieller Exportenergieträger.
Parallel ist Indien mit rund 1,44 Milliarden Einwohnern und einer dynamisch wachsenden Wirtschaft auf eine sichere und nachhaltige Energieversorgung angewiesen. Bis 2030 sollen 500 GW erneuerbare Kapazitäten installiert werden, wodurch der Bedarf an Speicher- und Flexibilitätslösungen stark steigt. Der kumulierte Speicherbedarf wird bis 2030 auf über 600 GWh geschätzt. Der Markt wird derzeit von Lithium-Ionen-Batterien dominiert, wobei lokale Produktionskapazitäten noch unzureichend sind. Mit dem ACC-PLI-Programm fördert die Regierung gezielt den Aufbau heimischer Zellfertigung sowie Recycling- und Second-Life-Lösungen.
Für deutsche Unternehmen ergeben sich attraktive Chancen in den Bereichen Batterietechnologien, Systemintegration, Recycling sowie Elektrolyseure, Brennstoffzellen und Wasserstoffinfrastruktur. Indien zählt damit zu den weltweit dynamischsten Zukunftsmärkten für Energiespeicher und grünen Wasserstoff.
Organisation und Ansprechpartner
Die Veranstaltung wird organisiert von der energiewaechter GmbH, einem Durchführer der Exportinitiative Energie, gemeinsam mit der Deutsch-Indischen Handelskammer. Bei Fragen zur Teilnahme auf deutscher Seite wenden Sie sich bitte an Alexandra Hein (energiewaechter GmbH).
Kosten
Eigenbeitrag
Für die Teilnahme an Energie-Geschäftsreisen, Projekterkundungsreisen und Konsortialreisen wird ein von der Unternehmensgröße abhängiger Eigenbeitrag erhoben:
- Kleinstunternehmen: 250 € netto
- Kleine und mittlere Unternehmen: 850 € netto
- Großunternehmen: 1.500 € netto
De-minimis Beihilfen
Bei dieser Maßnahme fallen De-minimis-Beihilfen von maximal 1.468,75 € netto an. Details zu den De-minimis Beihilfen entnehmen Sie bitte den Teilnahmebedingungen.