Vom 04.05.2026 bis 07.05.2026 findet eine Energie-Geschäftsreise zum Thema Flexibilisierung der Stromnetze durch intelligente Speicherlösungen in Ljubljana, Slowenien statt. Im Rahmen der Geschäftsreise erhalten deutsche Unternehmen die Gelegenheit, den attraktiven slowenischen Energiemarkt direkt vor Ort kennenzulernen, gezielt B2B-Kooperationsmöglichkeiten zu entwickeln und erste persönliche Geschäftskontakte aufzubauen.
Während einer Fachkonferenz am 05.05.2026 in Ljubljana präsentieren Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen „Made in Germany“ dem slowenischen Fachpublikum, das sich aus Entscheidern renommierter slowenischer Unternehmen aus der Energie- und Netzbranche, Vertretern der Wirtschaft, Politik, Forschungseinrichtungen sowie Verbänden und Vereinen zusammensetzt
An den darauffolgenden Tagen organisiert die Deutsch-Slowenische Industrie- und Handelskammer (AHK Slowenien) individuelle Termine bei slowenischen Entscheidungsträgern und potenziellen Geschäftspartnern. Ihre Kontaktwünsche werden im Vorfeld mit Hilfe eines Fragebogens sowie individuellen Meetings mit der AHK genauestens abgestimmt.
Chancen bieten sich v. a. für Hersteller und Dienstleister aus folgenden Bereichen:
- Intelligente Batteriespeicherlösungen für Gewerbe- und Industrienetze
- Hybridspeicher- und thermische Speicherlösungen, die regenerative Energien effizient speichern und Netze stabilisieren
- Smart-Grid- und Netzsteuerungstechnologien zur Optimierung von Lastmanagement, Einspeisung und Netzstabilität
- Industrie- und Gewerbelösungen für flexibles Lastmanagement,
- Eigenverbrauchsoptimierung und Netzstützung
- Vehicle-to-Grid- und mobile Speicherlösungen, die zusätzliche Flexibilität und Netzdienlichkeit ermöglichen
- Demand-Response-Systeme und automatisierte Laststeuerung zur intelligenten
- Anpassung von Verbrauch und Einspeisung.
- Energiemanagement-Software und IoT-Lösungen für die intelligente Vernetzung von
- Erzeugung, Speicherung und Verbrauch
- Praxisnahe Pilotprojekte und Demonstrationsanlagen, die die Einsatzmöglichkeiten
- flexibler Speicherlösungen in realen Netzumgebungen zeigen.
- Integration erneuerbarer Energien mit Speichersystemen, z. B. Photovoltaikanlagen mit intelligenten Speichern
- Forschung und Innovation aus Deutschland, die modulare, skalierbare und KI-gestützte
- Speicher- und Steuerungslösungen
Anmeldeschluss ist der 23.02.2026
Information zum Zielmarkt
Langfristig strebt Slowenien an, bis 2050 klimaneutral zu werden. Dadurch hat sich Slowenien zu einem vielversprechenden Markt für nachhaltige Energien entwickelt. Die „Slowenische Entwicklungsstrategie 2030“ legt dafür zentrale Prioritäten fest, darunter die Anpassung des Verhältnisses von BIP und Treibhausgasemissionen an den EU-Durchschnitt, den Ausbau des Anteils erneuerbarer Energien auf 27 % sowie die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks. Ein aktueller Schwerpunkt liegt auf der Flexibilisierung der Stromnetze, da der steigende Anteil erneuerbarer Energien eine stabilere Infrastruktur erfordert. Der EE-Anteil im Stromsektor erreichte 2023 bereits 41,89 % – ein Plus von 4,88 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr, vor allem durch den starken Ausbau der Solarenergie. Parallel schreitet die Digitalisierung voran: Ende 2022 waren rund 92 % aller Stromverbraucher mit intelligenten Messsystemen ausgestattet, von denen 89 % aktiv in das Fernablesesystem eingebunden waren.
Besonders dynamisch entwickelt sich der Bereich der Energiespeicher. Neben ersten großen Batteriespeichern wie denen von ZDS Alpacem (15 MW/30 MWh) und ZDS Talum (70 MW/140 MWh) plant die HSE-Gruppe mehrere Großprojekte mit insgesamt rund 400 MW/800 MWh. ELES bringt zudem internationale Erfahrung durch Projekte wie SINCRO.GRID sowie NEDO ein, bei denen Speicheranlagen zur Netzstabilisierung und Versorgungssicherheit kritischer Infrastrukturen installiert wurden.
Bis 2027 stehen Slowenien rund 3,3 Milliarden Euro aus dem EU-Struktur- und Investitionsfonds zur Verfügung. Zusätzlich fördert das Ministerium für Umwelt, Klima und Energie den Erwerb von Batteriespeichern im Rahmen des Wiederaufbau- und Resilienzplans mit 15,3 Millionen Euro. Die Kombination aus wachsender Nachfrage, modernisierungsbedingtem Investitionsbedarf und gezielten Fördermitteln macht Slowenien zu einem attraktiven Markt für deutsche KMU im Bereich Energie- und Speichertechnologien.
Organisation und Ansprechpartner
Die Veranstaltung wird organisiert von der Deutsch-Slowenischen Industrie- und Handelskammer, einem Durchführer der Exportinitiative Energie, gemeinsam mit Renewable Academy (RENAC) AG. Bei Fragen zur Teilnahme auf deutscher Seite wenden Sie sich bitte an Laura Scharlach, scharlach@renac.de.
Kosten
Eigenbeitrag
Für die Teilnahme an Energie-Geschäftsreisen, Projekterkundungsreisen und Konsortialreisen wird ein von der Unternehmensgröße abhängiger Eigenbeitrag erhoben:
- Kleinstunternehmen: 250 € netto
- Kleine und mittlere Unternehmen: 850 € netto
- Großunternehmen: 1.500 € netto
De-minimis Beihilfen
Bei dieser Maßnahme fallen De-minimis-Beihilfen von bis zu maximal 3.375 € netto an.
Details zu den De-minimis Beihilfen entnehmen Sie bitte den Teilnahmebedingungen.