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Geschäftsanbahnung

Offshore-Wind (inkl. grüner Wasserstoff) im Vereinigten Königreich Energie-Geschäftsreise

Einleitung

Die Energie-Geschäftsreise in den Nordosten Englands erleichtert deutschen Unternehmen aus den Bereichen Offshore-Windtechnik und Wasserstoffproduktion sowie -speicherung den Einstieg in den britischen Markt. 

Beginn: 16.11.2026
Ende: 19.11.2026
Anmeldeschluss: 07.09.2026
Ort: Großbritannien
Anwendungsfeld/ Technologie: Energieerzeugung, Wasserstoff, Windenergie, Energiespeicher
Zielmarkt: Großbritannien/Vereinigtes Königreich
Zielregion: Europa, Nordwesteuropa

Teilnahme

Die Energie-Geschäftsreise richtet sich an deutsche kleine und mittlere Unternehmen (KMU), insbesondere an Anbieter von Produkten, Services und Anlagen im Bereich Offshore-Windenergie und grüner Wasserstoff, die Interesse an der Erschließung des britischen Markts haben.  

In einem Vor-Ort-Briefing werden u. a. Marktbedingungen, Vertriebswege, Verhandlungsstrategien sowie die Rahmenbedingungen nach dem Brexit vorgestellt. Ein Business Breakfast bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Lösungen in kurzen Pitches vorzustellen und direkt mit Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft in den Austausch zu treten. In individuell terminierten B2B-Meetings kommen die deutschen Unternehmen mit potenziellen Geschäftspartnern in Kontakt, um gezielt Geschäftsbeziehungen anzubahnen. 

Informationen zum Zielmarkt UK

Der britische Offshore-Windmarkt zählt zu den dynamischsten und größten weltweit. Bereits heute sind mehr als 50 Offshore-Windparks in Betrieb. Die Anlagen, die bereits Strom produzieren, verfügen über eine installierte Kapazität von mindestens 15 GW; weitere Projekte mit einer Gesamtkapazität von über 30 GW befinden sich in Planung. Das Vereinigte Königreich treibt den Ausbau der Offshore-Windenergie weiterhin massiv voran. Bis 2030 ist ein zusätzlicher Kapazitätszuwachs von mehreren Dutzend Gigawatt geplant. Diese erheblichen Mengen an erneuerbarer Energie bieten ideale Voraussetzungen für die Produktion von grünem Wasserstoff. 

Der Ausbau der Infrastruktur zur Herstellung von grünem Wasserstoff wird im Vereinigten Königreich unter anderem durch staatlich geförderte Projekte, kommerzielle Investitionen und regionale Hubs vorangetrieben. Bis 2030 plant die Regierung die Installation von bis zu 10 GW kohlenstoffarmer Wasserstoffkapazität, darunter grüner und blauer Wasserstoff. Für grünen Wasserstoff sind dabei bis zu 6 GW vorgesehen. Um den Ausbau kommerzieller Produktionsanlagen zu beschleunigen, werden über Programme wie den Net Zero Hydrogen Fund (NZHF) sowie mehrere Hydrogen Allocation Rounds (HAR) Subventionen und Preisgarantien für Produzenten bereitgestellt. 

Aktuell gibt es nur wenige tatsächlich kommerzielle Produktionsanlagen für grünen Wasserstoff. Weitere Anlagen befinden sich im Pilot- oder Demonstrationsbetrieb und beliefern regionale Abnehmer bislang nur in begrenzten Mengen. 

Organisation und Ansprechpartner

Die Veranstaltung wird organisiert von der RENAC AG, einem Durchführer der Exportinitiative Energie, gemeinsam mit Europartnerships. Bei Fragen zur Teilnahme auf deutscher Seite wenden Sie sich bitte an die RENAC. 

Kosten

Eigenbeitrag 

Für die Teilnahme an Energie-Geschäftsreisen wird ein von der Unternehmensgröße abhängiger Eigenbeitrag erhoben: 

  • Kleinstunternehmen: 250 € netto 
  • Kleine und mittlere Unternehmen: 850 € netto 
  • Großunternehmen: 1.500 € netto

De-minimis Beihilfen 

Bei dieser Maßnahme fallen De-minimis-Beihilfen von bis zu maximal 2.662,50 € netto an. Details zu den De-minimis Beihilfen entnehmen Sie bitte den Teilnahmebedingungen. 

Anmeldung