German Training Weeks (GTW) verbinden fachliches Training mit gezieltem Austausch zu realen Energievorhaben im lokalen Markt. Die dreitägige Veranstaltung richtet sich an deutsche Lösungsanbieter, die ihre Technologien und Ansätze in einem relevanten Marktumfeld vorstellen möchten.
Ihre Präsenz vor Ort ist entscheidend: Sie treffen auf Teilnehmende, die konkrete klimafreundliche Investitionsprojekte vorbereiten und nach konkreten technischen und wirtschaftlichen Optionen suchen. Durch Ihre Teilnahme können Sie Ihre Lösung unmittelbar potenziellen Kunden vorstellen, auf konkrete Fragen eingehen und gemeinsam mit lokalen Akteuren mögliche Ansatzpunkte für die Umsetzung der Projekte ausloten.
Gleichzeitig eröffnet Ihnen die Veranstaltung wertvolle Netzwerkgelegenheiten: persönliche Gespräche, direkte Rückmeldungen aus dem Markt und Kontakte zu Unternehmen, die nach umsetzbaren Technologien und verlässlichen Partnern suchen.
GTW – Industrielle Energieversorgung
Viele Betriebe im Zielmarkt stehen vor der Planung, Modernisierung und Dekarbonisierung ihrer Energieversorgung. Durch Ihre Teilnahme an der GTW zeigen Sie praxisnah, wie Ihre Lösung zur Energieversorgungssicherheit, Kostensenkung und technischen Modernisierung beitragen kann.
Ihre Vorteile:
- Austausch mit Energieverantwortlichen und Entscheidungsträgern aus Unternehmen mit konkreten Investitionsvorhaben sowie weiteren relevanten Vertretern des lokalen Industrie- und Energiesektors
- Präsentation Ihrer Lösung im Rahmen eines strukturierten Trainings-Curriculums (technische Optionen, Wirtschaftlichkeit, Systemdesign) mit Möglichkeit direkter B2B Geschäftsanbahnung
- Positionierung als verlässlicher Partner für die Entwicklung industrieller Energieversorgungskonzepte im Zielmarkt
Die GTW bietet einen passenden Rahmen, um die Relevanz Ihrer Technologie und Dienstleistungen verständlich zu vermitteln und frühzeitig potenzielle Projektpartner zu erreichen.
Anmeldeschluss ist der 14.03.2026.
Informationen zum Zielmarkt
In Argentinien zählt der C&I-Sektor zu den größten Energieverbrauchern des Landes: Rund 40 % des gesamten Endenergieverbrauchs entfallen auf Industrie, Handel und öffentliche Dienste. Ein erheblicher Teil dieses Verbrauchs basiert auf Elektrizität und Erdgas, wobei Erdgas insbesondere für Prozesswärme und andere thermische Anwendungen eingesetzt wird. Eine landesweite Verpflichtung zu Energieaudits für Unternehmen besteht derzeit nicht; Effizienzmaßnahmen werden daher überwiegend freiwillig oder aus wirtschaftlichen Erwägungen umgesetzt.
Gleichzeitig verfügt Argentinien über sehr gute natürliche Voraussetzungen für erneuerbare Energien, die zunehmend in konkrete Investitionsvorhaben überführt werden. Hohe solare Einstrahlungswerte im Nordwesten sowie relevante Potenziale für Biomasse und Biogas in landwirtschaftlich geprägten Regionen eröffnen Ansatzpunkte für klimafreundliche Investitionsprojekte.
Für deutsche Unternehmen ergeben sich daraus Möglichkeiten, sich frühzeitig in Projektentwicklungsprozesse einzubringen, bestehende Energiesysteme technisch und wirtschaftlich zu optimieren und gemeinsam mit lokalen Partnern umsetzungsreife Projekte im C&I-Bereich zu entwickeln.
Organisation und Ansprechpartner
Die Veranstaltung wird organisiert von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, einem Durchführer der Exportinitiative Energie. Bei Fragen zur Teilnahme wenden Sie sich bitte an pep@giz.de.