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Projektentwicklungsprogramm

German Training Week in Côte d'Ivoire German Training Week im Rahmen des Projektentwicklungsprogramms (PEP)

Einleitung

Die German Training Weeks (GTW) bieten praxisnahes Training für lokale Unternehmen und ermöglichen deutschen Lösungsanbietern den direkten Austausch mit Entscheidungsträgern konkreter Investitionsvorhaben. 

Beginn: 31.03.2026
Ende: 02.04.2026
Anmeldeschluss: 17.03.2026
Ort: Côte d'Ivoire
Anwendungsfeld/ Technologie: Industrie- und Gewerbeeffizienz, Solarenergie, Bioenergie, Energiespeicher
Zielmarkt: Côte d'Ivoire
Zielregion: Afrika, Westafrika

Teilnahme

German Training Weeks (GTW) verbinden fachliches Training mit gezieltem Austausch zu realen Energievorhaben im lokalen Markt. Die dreitägige Veranstaltung richtet sich an deutsche Lösungsanbieter, die ihre Technologien und Ansätze in einem relevanten Marktumfeld vorstellen möchten.  

Ihre Präsenz vor Ort ist entscheidend: Sie treffen auf Teilnehmende, die konkrete klimafreundliche Investitionsprojekte vorbereiten und nach konkreten technischen und wirtschaftlichen Optionen suchen. Durch Ihre Teilnahme können Sie Ihre Lösung unmittelbar potenziellen Kunden vorstellen, auf konkrete Fragen eingehen und gemeinsam mit lokalen Akteuren mögliche Ansatzpunkte für die Umsetzung der Projekte ausloten. 

Gleichzeitig eröffnet Ihnen die Veranstaltung wertvolle Netzwerkgelegenheiten: persönliche Gespräche, direkte Rückmeldungen aus dem Markt und Kontakte zu Unternehmen, die nach umsetzbaren Technologien und verlässlichen Partnern suchen. 

GTW – Industrielle Energieversorgung  

Viele Betriebe im Zielmarkt stehen vor der Planung, Modernisierung und Dekarbonisierung ihrer Energieversorgung. Durch Ihre Teilnahme an der GTW zeigen Sie praxisnah, wie Ihre Lösung zur Energieversorgungssicherheit, Kostensenkung und technischen Modernisierung beitragen kann. 

Ihre Vorteile: 

  • Austausch mit Energieverantwortlichen und Entscheidungsträgern aus Unternehmen mit konkreten Investitionsvorhaben sowie weiteren relevanten Vertretern des lokalen Industrie- und Energiesektors 
  • Präsentation Ihrer Lösung im Rahmen eines strukturierten Trainings-Curriculums (technische Optionen, Wirtschaftlichkeit, Systemdesign) mit Möglichkeit direkter B2B Geschäftsanbahnung 
  • Positionierung als verlässlicher Partner für die Entwicklung industrieller Energieversorgungskonzepte im Zielmarkt 

Die GTW bietet einen passenden Rahmen, um die Relevanz Ihrer Technologie und Dienstleistungen verständlich zu vermitteln und frühzeitig potenzielle Projektpartner zu erreichen. 

Anmeldeschluss ist der 03.03.2026. 

Informationen zum Zielmarkt

Côte d’Ivoire plant, seine Treibhausgasemissionen bis 2030 im Vergleich zum „business-as-usual“-Szenario um über 30 % zu senken. Zugleich soll der Anteil der erneuerbaren Energien am nationalen Energiemix bis 2030 auf 45 % steigen. 

Côte d’Ivoire zählt zu den wirtschaftsstärkeren Ländern Westafrikas und etabliert sich als regionaler Finanzhub sowie als Standort zahlreicher exportorientierter Agrobusiness-Unternehmen. Die feste Euro-Kopplung der Währung und niedrige Inflationsraten senken die Risiken eines Engagements. Agrobusiness-Unternehmen in den Bereichen Kakao, Zucker, Palmöl, Cashew und Kautschuk gehören zusammen mit dem Bergbau zu den größten Energieverbrauchern und eröffnen erhebliche Potenziale für Investitionen in erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Nach dem Strompreisanstieg von über 25 % im Jahr 2023 wächst das Interesse an nachhaltigen Energieprojekten und an Kooperationen mit deutschen Unternehmen. 

Der regulatorische Rahmen setzt klare Vorgaben: Rund 300 industrielle Großverbraucher müssen regelmäßige Energieaudits durchführen und wirtschaftlich sinnvolle Effizienzmaßnahmen umsetzen. die sich in weniger als fünf Jahren amortisieren. Neben Solar-PV rücken insbesondere Investitionen in effiziente Motoren, Pumpen und Kompressoren sowie in Kühltechnik und die energetische Nutzung von Biomasse in den Fokus.  

Die GTW ermöglicht deutschen Unternehmen, Partnerschaften mit lokalen Akteuren aufzubauen und sich frühzeitig aktiv in Projektentwicklungsprozesse einzubringen. 

Côte d’Ivoire ist eines der reicheren Länder Westafrikas und die Heimat vieler exportorientierter Agro-Business Unternehmen, die auf Kakao, Zucker, Palmöl, Cashewkerne, Baumwolle oder Kautschuk spezialisiert sind. Diese Unternehmen zählen zusammen mit den Bergbaubetreibern zu den größten Energieverbrauchern des Landes und sind stark an der Eigenerzeugung von Strom mit Hilfe von erneuerbaren Energien interessiert. Seit Ende 2022 sind die Strompreise für Industrieunternehmen um mehr als 25% gestiegen, zudem wird die Einführung eines Net-Metering Systems ernsthaft von der Regierung vorangetrieben. Hierdurch werden Solarprojekte noch rentabler und bieten gute Möglichkeiten für die Beteiligung von deutschen Unternehmen. Die fest an den Euro gekoppelten Währung und niedrige Inflationsraten mindern zudem die Risiken eines Engagements.


Organisation und Ansprechpartner

Die Veranstaltung wird organisiert von der Deutschen Gesellschaft für  Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, einem Durchführer der Exportinitiative Energie. Bei Fragen zur Teilnahme wenden Sie sich bitte an pep@giz.de. 

Anmeldung