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Projektentwicklungsprogramm

Nachhaltiges Energiemanagement in der Industrie Referenzprojektreise im Rahmen des Projektentwicklungsprogramms (PEP)

Einleitung

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihr Unternehmen und bereits realisierte Referenzprojekte interessierten ivorischen Industrieunternehmen zu präsentieren und sich in Côte d’Ivoire als Lösungsanbieter zu positionieren. 

Beginn: 29.06.2026
Ende: 30.06.2026
Anmeldeschluss: 22.06.2026
Ort: Abidjan
Anwendungsfeld/ Technologie: Industrie- und Gewerbeeffizienz, Bioenergie, Solarenergie, Energiespeicher
Zielmarkt: Côte d'Ivoire
Zielregion: Afrika, Westafrika

Die zweitägige Veranstaltung beginnt mit einem Konferenztag in Abidjan mit Informationen zum Zielmarkt, regulatorischen Rahmenbedingungen und Marktpotenzialen. Zudem bringt dieser Tag deutsche Unternehmen mit der lokalen Industrie zusammen. Sie können ihre Lösungen im Rahmen einer Präsentation oder eines „Market Place“-Formates vorstellen und den Austausch mit lokalen Entscheidungsträgern suchen. Am zweiten Tag erhalten Vertreter ivorischer Industrieunternehmen die Gelegenheit, ein oder zwei mit deutschen Lösungen realisierte Referenzprojekte im Großraum Abidjan kennenzulernen und sich direkt mit den beteiligten Unternehmen zu konkreten Erfahrungen auszutauschen. 

Bitte bekunden Sie Ihr Interesse, ob Sie Ihr Unternehmen am Konferenztag präsentieren wollen, oder einen Besuch eines Referenzprojektes am zweiten Tag anbieten können. Bei mehreren Angeboten behält das PEP sich vor eine Auswahl im Sinne der deutschen und lokalen Teilnehmer zu treffen.

Informationen zum Zielmarkt 

Côte d’Ivoire plant, seine Treibhausgasemissionen bis 2030 im Vergleich zum „business-as-usual“-Szenario um über 30 % zu senken. Zugleich soll der Anteil der erneuerbaren Energien am nationalen Energiemix bis 2030 auf 45 % steigen.  Das Land zählt zu den wirtschaftsstärkeren Ländern Westafrikas und etabliert sich als regionaler Finanzhub sowie als Standort zahlreicher exportorientierter Agrobusiness und Bergbauunternehmen. Die feste Euro-Kopplung der Währung und niedrige Inflationsraten senken die Risiken eines Engagements. 

Agrobusiness-Unternehmen in den Bereichen Kakao, Zucker, Palmöl, Cashew und Kautschuk gehören zusammen mit dem Bergbau zu den größten Energieverbrauchern und eröffnen erhebliche Potenziale für Investitionen in erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Nach dem Strompreisanstieg von über 25 % im Jahr 2023 wächst das Interesse an nachhaltigen Energieprojekten und an Kooperationen mit deutschen Unternehmen. 

Der regulatorische Rahmen setzt klare Vorgaben: Rund 300 industrielle Großverbraucher müssen regelmäßige Energieaudits durchführen und wirtschaftlich sinnvolle Effizienzmaßnahmen umsetzen. die sich in weniger als fünf Jahren amortisieren. Neben Solar-PV rücken insbesondere Investitionen in effiziente Motoren, Pumpen und Kompressoren sowie in Kühltechnik und die energetische Nutzung von Biomasse in den Fokus.  

Organisation und Ansprechpartner

Die Veranstaltung wird organisiert von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, einem Durchführer der Exportinitiative Energie. Bei Fragen zur Teilnahme wenden Sie sich bitte an pep@giz.de. 

Weiterführende Informationen

  • Vorentwickelte Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern

    Das Projektentwicklungsprogramm (PEP)

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