Argentinien öffnet seinen Industriestrommarkt nach Jahren zentraler Steuerung wieder für Wettbewerb und private Investitionen. Direkte Stromlieferverträge (PPAs) zwischen Erzeugern und industriellen Abnehmern sind erneut zulässig, die Preisbildung wird schrittweise liberalisiert und Marktprozesse dezentralisiert. Diese Reformen verändern die Rahmenbedingungen für Energieprojekte grundlegend – und schaffen neue Geschäftsmöglichkeiten für Anbieter klimafreundlicher Energielösungen.
Die Veranstaltung präsentiert die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Projektentwicklungsprogramms zum Wandel des argentinischen Industriestrommarkts und ordnet diese gezielt aus Sicht deutscher Unternehmen ein. Im Fokus steht, welche konkreten Chancen sich durch die Marktöffnung ergeben, in welchen Segmenten der Bedarf besonders wächst und welche Technologien und Dienstleistungen derzeit nachgefragt werden. Dazu zählen unter anderem erneuerbare Eigenerzeugung, Speicherlösungen, Energieeffizienz, Digitalisierung, Netzmodernisierung sowie Dienstleistungen rund um PPAs, Zertifizierung und ESG.
Für wen ist dieses Webinar interessant?
Die Veranstaltung richtet sich an deutsche Unternehmen, die ihre Marktchancen in Argentinien fundiert bewerten möchten und belastbare Informationen für strategische Entscheidungen suchen, insbesondere
- Deutsche Anbieter von PV-, Wind-, Hybrid- und Speicherlösungen
- Unternehmen aus den Bereichen Energieeffizienz, Energiemanagement und Digitalisierung
- Anbieter von Netz-, Steuerungs- und Regeltechnik
- Dienstleister im Umfeld von PPAs und Projektstrukturierung
Was nehmen Sie mit?
- Nutzung der Studienergebnisse zur Markteinschätzung
- Identifikation konkreter Geschäftsfelder und Anknüpfungspunkte
- Einordnung der eigenen Lösungen in den aktuellen regulatorischen Rahmen
Das Webinar findet in englischer Sprache statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie den Zugangslink per E-Mail.
Information zum Zielmarkt
Der argentinische Industriestrommarkt befindet sich in einem strukturellen Wandel. Steigende Stromkosten, wachsender Effizienz- und Dekarbonisierungsdruck sowie neue regulatorische Handlungsspielräume erhöhen den Handlungsbedarf bei Industrie- und Gewerbebetrieben. Mit der Öffnung des Großhandelsstrommarktes und der erneuten Zulassung langfristiger Stromlieferverträge (PPAs) erhalten Unternehmen erstmals seit Jahren wieder Möglichkeiten, ihre Energieversorgung aktiver zu gestalten und Kosten planbarer zu machen.
Auf Seiten der lokalen Industrie steigt damit die Nachfrage nach Lösungen, die Kostensenkung, Versorgungssicherheit und Emissionsminderung miteinander verbinden. Besonders gefragt sind integrierte Ansätze aus Eigenerzeugung, Speicher, Energieeffizienz, Digitalisierung und Systemsteuerung.
Für deutsche Unternehmen ergeben sich daraus konkrete Marktchancen in der industriellen Eigenerzeugung aus erneuerbaren Energien, bei Hybrid- und Speicherlösungen, in der Energieeffizienz und Prozessoptimierung sowie bei Digitalisierung und Netzmodernisierung, etwa durch SCADA-, Schutz- und Steuerungstechnik. Ergänzend wächst der Bedarf an Dienstleistungen rund um PPA-Strukturierung, Herkunftsnachweise und ESG-konforme Datenerfassung.
Organisation und Ansprechpartner
Die Veranstaltung wird organisiert von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, einem Durchführer der Exportinitiative Energie. Bei Fragen zur Teilnahme wenden Sie sich bitte an pep@giz.de.