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Energieerzeugung

Eigenversorgung in der Agrar- und Lebensmittelindustrie in Ghana

Einleitung

Der Landwirtschafts- und Lebensmittelsektor ist ein zentraler Treiber für Wachstum und Stabilität in Ghana. Energie spielt eine Schlüsselrolle für Produktivität und Modernisierung der Wertschöpfungsketten. Das Webinar informiert Unternehmen über Marktchancen und Rahmenbedingungen der energetischen Eigenversorgung und schafft eine Grundlage für den Markteintritt in den Bereichen Produktion, Lagerung und Verarbeitung.

Beginn: 02.07.2026 - 11:30 Uhr
Ende: 02.07.2026 - 13:00 Uhr
Anmeldeschluss: 01.07.2026
Ort: online
Anwendungsfeld/ Technologie: Energieerzeugung, Solarenergie, Bioenergie, Energiespeicher
Zielmarkt: Ghana
Zielregion: Afrika, Westafrika

Teilnahme

Das Webinar richtet sich an mittelständische Unternehmen aus Deutschland aus dem Energiesektor mit Lösungen für die Eigenversorgung in der Agrar- und Lebensmittelindustrie in Ghana. 

Die TeilnehmerInnen des Webinars können während und im Anschluss an die verschiedenen Präsentationen sowohl im Chat als auch mündlich Fragen stellen. Die Präsentationen und Kontaktdaten der ExpertInnen werden an die TeilnehmerInnen weitergeschickt, so dass diese auch im Nachgang eigenständig kommunizieren können. 

Interessierte Firmen können sich noch bis zum Vortag des Webinars zu dieser Veranstaltung anmelden. 

Informationen zum Zielmarkt

Ghana ist ein stabiler Wachstumsmarkt in Westafrika, dessen Agrar- und Lebensmittelindustrie fast 40 % des BIP erwirtschaftet. Doch hohe Energiekosten und eine unzuverlässige Stromversorgung gefährden die Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Die ghanaische Regierung fördert daher gezielt dezentrale Eigenversorgungslösungen – eine Chance für deutsche Unternehmen mit Technologien für Photovoltaik, Solarthermie, Waste-to-Energy, Wärmerückgewinnung und Energiespeicherung. 

Aktuell deckt Ghana seinen Strombedarf vor allem durch Wasserkraft und fossile Energien, doch Netzausfälle und volatile Preise belasten die Industrie. Besonders energieintensive Prozesse wie Kühlung, Trocknung und Verarbeitung sind betroffen. Die Regierung hat Steueranreize für erneuerbare Energien geschaffen und ein Moratorium für neue Stromabnahmeverträge auf netzgebundene Großprojekte beschränkt – Eigenversorgungslösungen sind davon ausgenommen. 

Die Nachfrage nach hybriden Energiesystemen steigt: Die hohe Sonneneinstrahlung (über 2.000 kWh/m²/Jahr) macht Solarenergie attraktiv, während landwirtschaftliche Abfälle (18 Mio. Tonnen/Jahr) ideale Rohstoffe für Waste-to-Energy-Anlagen bieten. Gleichzeitig besteht ein Bedarf für lokale Expertise und Finanzierungsmöglichkeiten – hier können deutsche Unternehmen mit schlüsselfertigen Lösungen und Betreibermodellen punkten. Ghanas politische Stabilität und klare Regularien machen den Markt ideal für langfristige Partnerschaften. 

Organisation und Ansprechpartner

Die Veranstaltung wird organisiert von der Renewables Academy (RENAC) AG, einem Durchführer der Exportinitiative Energie, gemeinsam mit der Delegation der deutschen Wirtschaft in Ghana (AHK Ghana). Bei Fragen zur Teilnahme auf deutscher Seite wenden Sie sich bitte an Dr. Sofia Karimi (RENAC). 

Weiterführende Informationen

  • Energie-Geschäftsreise

    Veranstaltung: Eigenversorgung in der Agrar- und Lebensmittelindustrie in Ghana

    02.11.2026 –06.11.2026
    Ghana

    Öffnet Einzelsicht