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Capacity Building

Finanzierungsmechanismen für Energieeffizienz und erneuerbare Energien im senegalesischen C&I-Sektor 

Einleitung

Auf Basis einer aktuellen Studie zeigt das PEP-Team, welche Finanzierungsmechanismen, institutionellen Akteure und Ansatzpunkte für nachhaltige Energieprojekte im senegalesischen Industrie- und Gewerbesektor relevant sind 

Beginn: 10.02.2026 - 15:00 Uhr
Ende: 10.02.2026 - 17:30 Uhr
Anmeldeschluss: 09.02.2026
Ort: Dakar, Senegal oder Online
Anwendungsfeld/ Technologie: Solarenergie, Industrie- und Gewerbeeffizienz, Gebäudeeffizienz, Bioenergie
Zielmarkt: Senegal
Zielregion: Afrika, Subsahara Afrika, Westafrika, Südliches Afrika

Teilnahme

Im Mittelpunkt des Sektorworkshops steht die Vorstellung der PEP-Studie zur Finanzierung von nachhaltigen Energieprojekten im senegalesischen Industrie- und Gewerbesektor. Die Studie beschäftigt sich mit der zentralen Frage warum trotz technischer und wirtschaftlicher Rentabilität viele Projekte bislang nicht umgesetzt werden und welche Möglichkeiten es gibt, solche Hindernisse zu überwinden.  

Der Workshop gibt einen Überblick über bestehende Finanzierungsinstrumente, institutionelle Akteure und neue Ansätze zur Risikominderung und Projektfinanzierung, darunter öffentliche Fördermechanismen und leistungsbasierte Modelle. Zudem werden die wesentlichen Hindernisse im Finanzierungsprozess eingeordnet und Ansatzpunkte zur Verbesserung der Projektumsetzung diskutiert. 

Die Veranstaltung richtet sich an deutsche Hersteller, Projektentwickler, Beratungsunternehmen und Finanzierer. Sie wird in hybrider Form durchgeführt (Teilnahme vor Ort oder online via MS Teams).  

Der Workshop bietet Raum für Austausch mit senegalesischen Institutionen und Unternehmen. B2B-Gespräche können im Nachgang organisiert werden; das Projektentwicklungsprogramm koordiniert hierfür ein Matchmaking. 

Die Präsentationen erfolgen auf Französisch, mit Simultanübersetzung ins Englische. Die Teilnahme ist kostenlos.  

Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie den Zugangslink per E-Mail. 

Informationen zum Zielmarkt 

Hohe Stromkosten und ein reformierter regulatorischer Rahmen machen Investitionen in nachhaltige Energieprojekte im senegalesischen Industrie- und Gewerbesektor wirtschaftlich attraktiv. Zahlreiche Lösungen in den Bereichen Photovoltaik und Energieeffizienz haben ihre Rentabilität bereits nachgewiesen. Dennoch bleibt die Umsetzung vieler identifizierter Projekte aus. 

Die Finanzierungsstudie zeigt, dass der Zugang zu geeigneten Finanzierungsmechanismen das zentrale Hemmnis darstellt. Kurze Kreditlaufzeiten, hohe Sicherheitsforderungen der Banken und unzureichend angepasste Finanzprodukte erschweren die Investitionsentscheidung, obwohl technische Lösungen, Nachfrage und Rentabilität vorhanden sind. 

Gleichzeitig entsteht im Senegal eine neue innovative Finanzierungslandschaft. Instrumente wie die Ligne Verte des Modernisierungsbüros (BMN), ein neuer Garantiefonds (FONGIP), zinsgünstige Kreditlinien sowie der Fonds für erneuerbare Energien und Energieeffizienz (REEF) und die Super ESCO verbessern die Rahmenbedingungen.  

Für deutsche Unternehmen ergeben sich insbesondere dort Marktchancen, wo technische Lösungen mit Finanzierungsansätzen kombiniert werden können. Die kürzliche rechtliche Verankerung von Leasingmodellen für Solar PV Anlagen, die dem Eigenverbrauch dienen, ist ein wesentliche Erleichterung. Zudem gilt es Partnerschaften mit lokalen Finanzinstitutionen aufzubauen, um nachhaltige Energieprojekte mit den neuen Mechanismen schneller umsetzen zu können.

Organisation und Ansprechpartner 

Die Veranstaltung wird organisiert von der Deutschen Gesellschaft für  Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, einem Durchführer der Exportinitiative Energie. Bei Fragen zur Teilnahme wenden Sie sich bitte an pep@giz.de. 

Weiterführende Informationen

  • Vorentwickelte Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern

    Das Projektentwicklungsprogramm (PEP)

    Öffnet Einzelsicht