Während einer Fachkonferenz am 02.02.2027 in Ljubljana präsentieren Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen „Made in Germany“ dem slowenischen Fachpublikum, das sich aus Entscheidern renommierter slowenischer Unternehmen aus der Energie- und Netzbranche, Vertretern der Wirtschaft, Politik, Forschungseinrichtungen sowie Verbänden und Vereinen zusammensetzt
An den darauffolgenden Tagen organisiert die Deutsch-Slowenische Industrieund Handelskammer (AHK Slowenien) individuelle Termine bei slowenischen Entscheidungsträgern und potenziellen Geschäftspartnern. Ihre Kontaktwünsche werden im Vorfeld mit Hilfe eines Fragebogens sowie individuellen Meetings mit der AHK genauestens abgestimmt
Chancen bieten sich v. a. für Hersteller und Dienstleister aus folgenden Bereichen:
- Kälte- und Klimatechnik
- Abwärmerückgewinnungs- und Wärmerückgewinnungssysteme
- Energieeffizienz- und Energiemanagementlösungen
- Elektrische Prozesswärmetechnologien (z.B. Elektrodenkessel, Induktion, Power-to-Heat)
- Wärmespeicher- und Thermalspeichertechnologien
- Anlagen- und Systemintegration für industrielle Energieversorgung
- Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik (MSR)
- Digitalisierung und intelligente Energiemanagementsysteme
- Planungs-, Ingenieur- und Beratungsdienstleistungen für Dekarbonisierungsprojekte
- Anbieter natürlicher Kältemittel und nachhaltiger Kältesysteme
- Wasserstoff- und Hybrid-Wärmelösungen für industrielle Anwendungen
- Fernwärme- und Fernkälteinfrastruktur sowie deren Integration in industrielle Prozesse
- Industrielle Wärmepumpenlösungen
Information zum Zielmarkt
Slowenien verfolgt als EU-Mitglied ambitionierte Klimaziele und möchte spätestens bis 2050 klimaneutral werden. In der Slowenischen Entwicklungsstrategie 2030 sind unter anderem die Verringerung der Treibhausgasemissionen, der Ausbau erneuerbarer Energien auf 27 % des Endenergieverbrauchs sowie die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks festgelegt.
Ein zentrales Handlungsfeld ist die Dekarbonisierung der Industrie, insbesondere im Bereich Wärme- und Kältetechnologien. Da energieintensive Branchen wie Stahl, Chemie, Papier, Pharma und Baustoffe einen großen Teil des Energieverbrauchs verursachen, besteht hier erheblicher Transformationsbedarf. Die industrielle Wärme- und Kälteversorgung basiert bislang überwiegend auf fossilen Energieträgern. Gleichzeitig verfügt Slowenien über ein bislang kaum erschlossenes Potenzial zur Nutzung industrieller Abwärme.
Politisch wird die Energiewende durch ehrgeizige Vorgaben unterstützt. Das Klimagesetz von 2025 strebt Klimaneutralität bereits bis 2045 an und sieht deutliche Emissionsreduktionen bis 2030 und 2033 vor. Der aktualisierte Nationale Energie- und Klimaplan (NECP) fördert die Dekarbonisierung energieintensiver Industrien und soll den Anteil erneuerbarer Energien im Wärme- und Kältesektor bis 2030 auf 41 % erhöhen. Für die Umsetzung stehen umfangreiche nationale und europäische Fördermittel in Milliardenhöhe zur Verfügung.
Zusätzlich investiert Slowenien in den Ausbau erneuerbarer Fernwärme- und Fernkältesysteme und fördert ausdrücklich die Nutzung industrieller Abwärme. Auch auf EU-Ebene unterstützen Programme wie der Innovation Fund Investitionen in klimafreundliche Prozesswärme.
Für deutsche Unternehmen ergeben sich dadurch attraktive Geschäftschancen, insbesondere in den Bereichen Hochtemperatur-Wärmepumpen, Abwärmenutzung, thermische Energiespeicher sowie digitale Energie- und Wärmemanagementsysteme. Die Kombination aus politischer Unterstützung, Fördermitteln und dem hohen Dekarbonisierungspotenzial schafft eine wachsende Nachfrage nach innovativen Energielösungen.
Organisation und Ansprechpartner
Die Veranstaltung wird organisiert von der Deutsch-Slowenischen Industrie- und Handelskammer, einem Durchführer der Exportinitiative Energie, gemeinsam mit Renewable Academy (RENAC) AG. Bei Fragen zur Teilnahme auf deutscher Seite wenden Sie sich bitte an Laura Scharlach, scharlach@renac.de.
Kosten
Eigenbeitrag
Für die Teilnahme an Energie-Geschäftsreisen, Projekterkundungsreisen und Konsortialreisen wird ein von der Unternehmensgröße abhängiger Eigenbeitrag erhoben:
- Kleinstunternehmen: 250 € netto
- Kleine und mittlere Unternehmen: 850 € netto
- Großunternehmen: 500 € netto
De-minimis Beihilfen
Bei dieser Maßnahme fallen De-minimis-Beihilfen von bis zu maximal 3.375 € netto an.
Details zu den De-minimis Beihilfen entnehmen Sie bitte den Teilnahmebedingungen.