Mostar, Bosnien und Herzegowina

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Schon bald könnte die Nachfrage nach Technologien und Dienstleistungen für grüne Energieproduktion in Bosnien und Herzegowina steigen: Der staatliche Energieversorger Elektroprivrede BiH hat eine Ausschreibung für den Einkauf von Energie aus kleinen Solar-, Wasser- und Windkraftanlagen veröffentlicht.

Erstmals können sich auch virtuelle Kraftwerke bewerben. Virtuelle Kraftwerke sind cloud-basierte, dezentrale Energieanlagen, die die Kapazitäten mehrerer kleiner Kraftwerke rechnerisch zusammenfassen. Die Ausschreibung endet am 30. September.

Zudem hat die Regierung eine Gesetzesänderung vorgelegt, die den Genehmigungsprozess kleiner Anlagen vereinfachen soll. Prosumer, also Verbraucher, die Strom nicht nur konsumieren, sondern auch produzieren, brauchen künftig keine Genehmigungen mehr für den Bau einer Erneuerbare-Energie-Anlage. Voraussetzung ist, dass die Anlage nicht mehr als 1 MW Strom erzeugt, beziehungsweise 500 kW Strom speichert.