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Gebäudeeffizienz

Photovoltaik kombiniert mit Energieeffizienz in Gebäuden in Jordanien AHK-Geschäftsreise

Einleitung

Beginn: 13.05.2017
Ende: 17.05.2017
Ort: Amman, Jordanien
Anwendungsfeld/ Technologie: Gebäudeeffizienz, Solarenergie
Zielmarkt: Jordanien
Zielregion: MENA-Region, Vorderasien, Naher und mittlerer Osten

Vom 13.-17.05.2017 findet eine AHK-Geschäftsreise zum Thema Photovoltaik kombiniert mit Energieeffizienz in Gebäuden in Jordanien statt.

Auf der Fachkonferenz am 15.05.2017 in Amman haben Sie als Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland die Möglichkeit, Ihre Produkte und Dienstleistungen dem jordanischen Fachpublikum zu präsentieren. An den darauffolgenden Tagen organisiert die AHK für jedes Unternehmen individuelle Termine bei relevanten jordanischen Entscheidungsträgern und potenziellen Geschäftspartnern. Ihre Wünsche werden im Vorfeld mit Hilfe eines Unternehmensfragebogens abgefragt und dann bei der Auswahl der Gespräche berücksichtigt.

Teilnahme

Für deutsche KMUs bieten sich insbesondere EE-Projekte in der Größenordnung ca. 10 MW basierend auf dem Wheeling-System an. Hierbei können sie als Generalunternehmer (EPC) agieren oder Beratungsdienstleistungen anbieten. Für die Durchführung dieser Projektgröße gibt es im lokalen Markt nur ein begrenztes Know-How. Deutsche Unternehmen können sich deshalb hierzu von der lokalen Konkurrenz abheben.

Die AHK-Geschäftsreise richtet sich primär an Hersteller und Anbieter von Produkten und/ oder Dienstleistungen aus allen Bereichen der:

  • Solarenergie sowie Hybridsysteme
  • Projektierer & Projektentwickler kleinerer und mittlerer Anlagen für dezentrale Hybridsysteme
  • Speichertechnologien
  • Komponenten für effizientes Netzmanagement
  • Planer / Gutachter
  • Zulieferer
  • Klimatechnik
  • Gebäudewirtschaft/Gebäudetechnik (Wärmeverteilung und -übergabe, Beleuchtungstechnik, I&K Technologien, Mess- und Steuerungstechnik)
  • Bautechnik (Wärmedämmung, Fenster/Türen, Fassaden,Niedrigenergiehaus, Passivhaus etc.)


Zielmarkt Jordanien

Jordanien besitzt keine nennenswerten Rohstoffvorkommen und ist derzeit zu 97% von Energieimporten abhängig, insbesondere von Erdgas aus Ägypten, das bisher zu Vorzugspreisen geliefert wurde und 80% des Energiebedarfs zur Stromerzeugung gedeckt hat. Aufgrund der angespannten Sicherheitslage auf dem Sinai sind die Erdgaslieferungen jedoch immer unzuverlässiger geworden und mussten daher zunehmend durch den teuren Zukauf von Diesel und Schwerölen ersetzt werden. Ebenso ist das Thema Energieeffizienz sektorenübergreifend von hoher Priorität. In der Energiestrategie Jordaniens 2007-2020 wird eine Verbesserung der Energieeffizienz in allen Sektoren um 20% angestrebt.
Bis 2020 soll der Energiebedarf zu 39% aus einheimischen Quellen – konventionellen und erneuerbaren – gedeckt werden. Der Anteil an erneuerbaren Energien, der derzeit bei ca. 2% liegt, soll dabei auf 10% erhöht werden. Davon sollen wiederum ca. 33% durch Solarenergie gedeckt werden.

Die Anzahl der Sonnenstunden beträgt im jährlichen Durchschnitt über 300 im Monat; somit gibt es ein jährliches Potenzial von 1400-2300 kWh/m².

Die Regierung hat eine klare Vorstellung, wie sie das Energieziel bis zum Jahr 2020 erreichen will. Eine Mischung aus Großprojekten, die vom Ministerium ausgeschrieben werden, und vielen Kleinprojekten, die individuell eingereicht werden können, soll dieses bewerkstelligen. Die klare Planung der Regierung hat große Vorteile für deutsche Unternehmen, da sie sich auf einen gut vorbereiteten und informierten Verhandlungspartner einstellen können. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (REEEL) beseitigte Grauzonen im allgemeinen Energiegesetz, führte den Einspeisetarif ein und schuf Anreize für Unternehmen. Der installierte Fond (JREEEF) zur Finanzierung von Projekten und Maßnahmen ist darüber hinaus ein weiterer wichtiger Schritt der Regierung, das Energieziel zu erreichen. Der Einspeisetarif und die Zusage, Energie aus erneuerbaren Ressourcen ins Netz einzuspeisen, bieten für Unternehmen eine sichere Basis für Investitionen im Bereich Solar an. Insbesondere für PV-Anlagen ist in naher Zukunft mit einer steigenden Nachfrage zu rechnen, so dass äußerst gute Markteintrittschancen für deutsche Unternehmen bestehen. So hat die Regierung z.B. Programme initiiert, um private Haushalte bei Investitionen in PV-Anlagen zu unterstützen und in den nächsten Jahren auf den Dächern von 6000 Moscheen PV-Anlagen zu installieren.

Für Energieeffizienzprojekte bestehen steuerliche Anreize in der Form, dass Investoren über 10 Jahre zu von Steuern befreit werden. Weiterhin werden alle Geräte und Materialien, die zur Energieeffizienz beitragen sogar teilweise ganz von der Umsatzsteuer befreit.

Organisation und Ansprechpartner

Die AHK-Geschäftsreise wird von der RENAC AG gemeinsam mit der Deutsch-Arabischen Industrie- und Handelskammer (AHK) organisiert. Bei Fragen zur Anmeldung auf deutscher Seite wenden Sie sich bitte an Céline Kittel von RENAC AG.

Bei Fragen zum Zielmarkt sowie der Organisation vor Ort können Sie sich an folgende AHK wenden:

Deutsch-Arabische Industrie- und Handelskammer
21 Soliman Abaza Street, off Jameat El Dowal El Arabia St.
Kairo
Ägypten

Frau Marion Kussmann
Telefon: +202 3333-8484
E-Mail: marionkussmann@ahk-mena.com

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