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Projektentwicklungsprogramm

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Vorentwickelte Projekte für Ihren Markteintritt.

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Projektopportunitäten in Entwicklungs- und Schwellenländern

Ob Blumenzucht in Kenia oder Textilindustrie in Vietnam: Weltweit stehen energieintensive Sektoren vor steigenden Preisen und einer unsicheren Versorgung mit fossilen Energieträgern. Klimafreundliche Alternativen sind gefragt – doch ohne Know-how, belastbare Entscheidungsgrundlagen und eine fundierte wirtschaftliche Risikoeinschätzung bleibt der Umstieg für viele Unternehmen eine große Herausforderung. Für Sie als deutsches Unternehmen bietet sich hier großes Potenzial, denn Ihre Lösungen werden zunehmend benötigt – von erneuerbaren Energien über Energieeffizienz bis hin zu klimafreundlicher Prozesswärme und grünem Wasserstoff. Der Markteintritt in Schwellen- und Entwicklungsländer bleibt jedoch oft anspruchsvoll und ist mit hohen Vorlaufkosten sowie Unsicherheiten verbunden.

Das Projektentwicklungsprogramm (PEP) setzt genau an dieser Schnittstelle an. Es identifiziert konkrete Energiebedarfe vor Ort, entwickelt daraus wirtschaftlich geprüfte Investitionsprojekte und bringt deutsche Anbieter gezielt mit passenden Industrieunternehmen zusammen. So erhalten Sie Zugang zu vorqualifizierten Projekten – von erneuerbarem Strom für landwirtschaftliche Betriebe über Energieeffizienzlösungen in der Lebensmittelverarbeitung bis hin zu klimafreundlicher Prozesswärme oder Wasserstoffanwendungen.

Das von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH umgesetzte Programm verbindet wirtschaftliche Entwicklung mit privatwirtschaftlichem Engagement – und unterstützt Sie dabei, neue Märkte zu erschließen und gleichzeitig zur globalen Energiewende beizutragen.

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Video

Video: So funktioniert das PEP

Öffnet Einzelsicht

Fragen ans PEP-Team?

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

030 338424-248

Ihre Vorteile

Symbolicon: Marktrisiko reduzieren

Geringeres Marktrisiko

Bereits technisch und wirtschaftlich geprüfte Projektchancen erhöhen die Umsetzbarkeit

Symbolicon: Kosten und Risiken minimieren

Reduzierte Vorlaufkosten

Vorentwickelte Konzepte und vorhandene Projektunterlagen erleichtern die Anbahnungsphase

Symbolicon für B2B-Gespräche

Qualifizierte Kontakte

Sie erhalten Zugang zu geprüften Kontakten und lokalen Partnern mit Projektbedarf

Veranstaltungen

An welche Technologien richtet sich das PEP?

Das PEP stellt besonders integrierte Energielösungen als Grundlage tragfähiger Projektchancen in den Fokus. Im Zentrum steht die Entwicklung bedarfsgerechter Energieprojekte, die sich an den betrieblichen Anforderungen lokaler Industrieunternehmen orientieren.

Schwerpunkte sind unter anderem:

  • Industrielle Stromversorgung

  • Wärme- und Kälteanwendungen

  • Industrielle Energieeffizienz (z. B. Pumpen, Motoren, Druckluft)

  • Grüne Wasserstoffproduktion (Elektrolyseure, Systemintegration, Bereitstellung erneuerbaren Stroms)

  • Speicher/BESS, Ladeinfrastruktur, PV

  • Prozesswärme, Dampferzeugung, industrielle Kühlung

Der integrierte Ansatz erweitert Projektansätze über einzelne Technologien hinaus.

Was bedeutet „vorentwickelte Projekte“ konkret?

Deutsche Lösungsanbieter erhalten Zugang zu Investitionsprojekten, die das PEP gemeinsam mit lokalen Unternehmen über einen standardisierten Prozess vorentwickelt. Auf Basis des jeweiligen Energiebedarfs entstehen technisch und wirtschaftlich tragfähige, integrierte Projektkonzepte. Die bereitgestellten Projektunterlagen umfassen unter anderem grundlegende Systemauslegungen, Wirtschaftlichkeitsberechnungen, erste Geschäftsmodellentwürfe, detaillierte technische und wirtschaftliche Anforderungen der Kunden sowie eine Einordnung der regulatorischen Rahmenbedingungen.

Welche Rolle spielen Referenzprojekte im PEP?

Referenzprojekte dienen dazu, realisierte Anlagen unter lokalen Bedingungen sichtbar zu machen und Vertrauen bei potenziellen Kunden aufzubauen. Das PEP organisiert Referenzprojektreisen in Zielländer, in denen bereits umgesetzte Lösungen demonstriert werden können. Ziel ist es, die Praxistauglichkeit deutscher Technologien zu veranschaulichen und den Markteintritt in anspruchsvollen Märkten zu unterstützen.

Welche zusätzlichen Formate bietet das PEP neben der Projektvorentwicklung?

Das PEP unterstützt deutsche Lösungsanbieter zusätzlich durch Marktanalysen und Studien über Risiken, Potenziale und Rahmenbedingungen von klimafreundlichen Energielösungen in ausgewählten Zielmärkten. Ebenfalls geben regelmäßige Webinare einen Überblick zu aktuellen Marktentwicklungen, regulatorischen Änderungen und Projektchancen. Weitere Netzwerkformate bieten eine gezielte Kontaktanbahnung mit relevanten Marktakteuren.

Auf sogenannten German Training Weeks (GTW) haben deutsche Unternehmer die Möglichkeit als Trainer im lokalen Markt aufzutreten und deutsche Technologien, Dienstleistungen und Expertise fachlich zu positionieren.

In welchen Ländern ist das PEP aktiv?

Das PEP führt aktuell Aktivitäten in ausgewählten Zielländern in Südamerika, Afrika und Asien durch.

Das PEP wird aktuell in diesen Ländern durchgeführt

Südamerika: Argentinien

Afrika: Côte d'Ivoire, Ghana, Kenia, Marokko, Nigeria, Senegal, Südafrika

Asien: Bangladesch, Vietnam, Indien, Indonesien