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Solarenergie

Netzgekoppelte Photovoltaik im Iran Informationsveranstaltung

Einleitung

Beginn: 07.06.2017
Ort: NH Berlin Hotel Alexanderplatz, Landsberger Allee 26-32, 10249 Berlin, Deutschland
Anwendungsfeld/ Technologie: Energieerzeugung, Energieinfrastruktur, Gebäudeeffizienz, Industrie- und Gewerbeeffizienz, Verkehr, Solarenergie
Zielmarkt: Iran
Zielregion: Vorderasien, MENA-Region, Naher und mittlerer Osten

Am 07. Juni 2017 findet eine Informationsveranstaltung zu den Marktchancen von netzgekoppelten PV-Anlagen im Iran statt. Deutsche Unternehmen erhalten aktuelle Informationen über die Rahmenbedingungen, aktuelle Ausschreibungen sowie Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für Projekte im Bereich Solarenergie mit Schwerpunkt Photovoltaik. Ferner werden Fachexperten die Chancen und Herausforderungen für den Eintritt in den iranischen Solarmarkt vorstellen und mit Iran-erfahrenen deutschen Unternehmen diskutieren.

Teilnahme

Die Informationsveranstaltung richtet sich daher besonders an deutsche Firmen aus folgenden Bereichen der Solarenergiebranche:

  • Projektentwickler
  • Planer / Gutachter
  • Komponentenhersteller
  • Berater
  • Finanzdienstleister
  • Zulieferer

Ihnen als deutscher Technologieanbieter oder Dienstleister wird die Teilnahme vom BMWi im Rahmen der Exportinitiative gefördert. Die Teilnahme ist daher kostenfrei, lediglich die Cateringgebühr beträgt 25,00 EUR.

Die Veranstaltung dient außerdem als Vorbereitung für die AHK-Geschäftsreise in den Iran, die vom 20. bis 24.11.2017 zum selben Thema stattfindet.

Zielmarkt Iran

Der Iran durchläuft derzeit einen Strukturwandel seiner Energieversorgung. Vor dem Hintergrund eines zu erwartenden Wirtschaftswachstums und einem steigenden Energiebedarf, setzt das Land auf die Diversifizierung seiner Energieversorgung und strebt im Nahen Osten eine führende Rolle im Ausbau der erneuerbaren Energien an. Insbesondere im Solarsektor liegen dabei große Potentiale, die vom deutschen Solarverband BSW-Solar auch schon im Investitionsleitfaden „Enabling PV Iran“ evaluiert wurden.
Die iranischen Institutionen und die Privatwirtschaft setzen heute schon auf deutsche Unternehmen, nicht nur bei der Technologielieferung, sondern auch als Investoren in regenerative Kraftwerke. Die Investitionen sind gesichert über staatlich garantierte Stromabnahmeverträge und feste Einspeisetarife.

Nachdem erste Fördermaßnahmen keine nennenswerten Wirkungen beim Ausbau von Erneuerbaren gezeigt hatten, wurde das „iranische EEG“ im Sommer 2016 novelliert. Die aktuell geltenden Einspeisetarife für mit Photovoltaik gewonnenen Strom mit Sätzen zwischen ca. 0,17 EUR und 0,30 EUR gelten als mittlerweile unüblich hoch. Die iranische Regierung erhofft sich damit die Anlockung von mehr ausländischem Kapital. Daneben garantiert sie die jährliche Anpassung der Vergütungssätze an die (hohe) Inflation und unterstützt Investoren mit der Übernahme von Teilen der Investitionskosten.

Mit der Aufhebung der europäischen Wirtschaftssanktionen ist weiterhin zu erwarten, dass sich die Finanzierungskonditionen (sehr hohe Bankzinsen und schwieriger Geldtransfer bzw. noch fehlende Hermesbürgschaften) im Iran deutlich verbessern werden. Wie es um die Entwicklungen in diesem Bereich steht, wird ebenfalls Gegenstand der Informationsveranstaltung am 7. Juni in Berlin sein.

Darüber hinaus bietet der Iran einen stabilen institutionellen Rahmen für Investoren. Die Renewable Energy Organization of Iran (SUNA), die schon 1995 gegründet wurde, hat seit 2013 die alleinige Verantwortung für die erneuerbaren Energien und gewährleistet somit eine institutionelle Planungssicherheit. Die Mitgliedschaft der Republik in der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) sowie die Mitarbeit in unterschiedlichen regionalen und internationalen Expertenkommissionen zum Thema erneuerbaren Energien verstärkt die Signalwirkung des Irans als Erneuerbaren-Vorreiters, auch für dessen Nachbarländer. Somit kann das Land zu einem „Dreh- und Angelkreuz“ für deutsche Investoren und Zulieferer im Bereich erneuerbare Energietechnologien im mittleren Osten werden. Zur Vorbereitung dessen dient auch die Informationsveranstaltung am 7. Juni in Berlin.

Organisation & Ansprechpartner

Die Veranstaltung wird organisiert von der Renewables Academy (RENAC) AG gemeinsam mit der Deutsch-Iranischen Industrie- und Handelskammer.
Bei Fragen zur Anmeldung auf deutscher Seite wenden Sie sich bitte an Céline Kittel von der RENAC AG.

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen

  • AHK-Geschäftsreise

    Veranstaltung: Netzgekoppelte Photovoltaik im Iran

    20.11.2017 –24.11.2017
    Iran

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