Usbekistan

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Der zentralasiatische Staat Usbekistan will die Rolle erneuerbarer Energien im Land in den kommenden Jahren stärken. Dies ist einer der zentralen Punkte eines Zehnjahresplans des Energieministeriums für die Energieversorgung des Landes. Dabei will sich das Ministerium vor allem auf Solarenergie konzentrieren.

Bisher wurde die Energieversorgung in Usbekistan vor allem durch Wärme- und Wasserkraftwerke sichergestellt sowie durch den Import von Rohöl. Die Regierung plant, die bestehende Kraftwerke zu modernisieren. Gleichzeitig ist auch der Bau eines neuen Atomkraftwerks geplant – Usbekistan zählt die Kernenergie zu den erneuerbaren Energien. Exporteure, Dienstleister und Projektierer aus Deutschland könnten von der neuen Strategie des Landes profitieren: Die Modernisierung der Energieversorgung verbessert die Chancen auf Geschäfte in Usbekistan.

Das usbekische Energieministerium will die verfügbare Stromerzeugungsleistung von heute 12,9 GW bis zum Jahr 2030 auf 29,3 GW erhöhen. Die jährliche Stromproduktion soll im gleichen Zeitraum von 63,5 Milliarden kWh auf 120,8 Milliarden kWh steigen. „Die Strategie ist ehrgeizig, aber sie basiert auf realistischen Zielen, die wir bis zum Jahr 2030 erreichen werden", zitiert das Magazin Smart Energy den usbekischen Energieminister Alisher Sultanov.