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Energieerzeugung

Offshore Wind AHK-Geschäftsreise

Einleitung

Beginn: 16.11.2020
Ende: 20.11.2020
Ort: Online
Anwendungsfeld/ Technologie: Windenergie, Solarenergie, Energiespeicher, Energieinfrastruktur, Energieerzeugung
Zielmarkt: USA
Zielregion: Amerika, Nordamerika

Vom 16. bis 20.11.2020 findet eine AHK-Geschäftsreise zum Thema Offshore Windeneregie nach New York statt.

Aufgrund der Auswirkungen von COVID-19 ist die Durchführung von AHK-Geschäftsreisen vor Ort nicht möglich. Daher wird diese Geschäftsreise durch virtuelle Lösungen ersetzt.

Teilnahme

Auf der Online-Fachkonferenz am 17.11.2020 geben relevante Akteure aus dem Bereich der Offshore-Windenergie einen Überblick über Geschäftspotenziale, politische Rahmenbedingungen und Finanzierungsmöglichkeiten von Offshore-Windenergie im US-Bundesstaat New York. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihr Leistungsangebot dem lokalen Fachpublikum zu präsentieren. An den Folgetagen organisiert die AHK New York auf Sie zugeschnittene, individuelle Gesprächstermine mit potenziellen Geschäftspartnern vor Ort, die zuvor mit Ihnen abgestimmt werden.

Der Anmeldeschluss ist der 21.09.2020.

Für die Teilnahme an dieser AHK-Geschäftsreise wird aufgrund der Änderungen in der Durchführung kein Eigenbeitrag erhoben.

Informationen zum Zielmarkt

Die USA sind mit 96,4 GW installierter Leistung nach China das Land mit der zweitgrößten Windenergieproduktion weltweit. In 2018 wurden 7.588 MW neue Kapazität Windenergie installiert und im 1. Quartal 2019 weitere 841 MW hinzugefügt. Damit gilt Windenergie als relevanteste erneuerbare Energiequelle und ist zudem mit Produktionskosten zwischen 33 - 77 USD pro MWh vergleichsweise kostengünstig. Im Bereich US-Offshore-Windindustrie besteht ein Potenzial von aktuell etwa 26 GW in verschiedenen Entwicklungsstadien, während 30 MW fest installiert sind.

Das DOE prognostiziert, dass Offshore-Windkraftanlagen bis 2025 4-13 GW und bis 2030 11-16 GW generieren. Das zeigt, dass der Offshore-Windkraftmarkt in den kommenden Jahren eine gewaltige Entwicklung vor sich hat, die für deutsche Unternehmen mit ihrem technologischen Vorsprung und Know-how von großem Interesse und wirtschaftlicher Perspektive sein sollte.

Die Offshore-Windpreise sind von rund 244 USD/MWh im Jahr 2014 auf weniger als 95 USD/MWh für Projekte, die um 2023 in den kommerziellen Betrieb gehen sollen, gesunken. Die Preisrückgänge sind auf die durch die Politik geschaffene Marktsicherheit und auf technologische Verbesserungen, bessere Projektfinanzierungsbedingungen und Zugang zu Steuergutschriften für Bundesinvestitionen zurückzuführen.

Vor allem an der Ostküste wird die Offshore-Windenergie stark ausgebaut und mit küstennahen „Load Centers“ wie New York City und Boston, die einen hohen Energieverbrauch haben, ergeben sich vielzählige Chancen für deutsche Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette. New York wird bis 2035 die Entwicklung von 9.000 MW Offshore-Windenergie fördern, denn Ziel der bundesweit führenden Initiative „Green New Deal“ von Governor Cuomo ist es, den Strombedarf in New York bis 2030 zu 70 % aus erneuerbarer Energie zu decken.

Organisation und Ansprechpartner

Die AHK-Geschäftsreise wird organisiert von der AHK USA in Zusammenarbeit mit der Renewables Academy (RENAC) AG, einem Durchführer der Exportinitiative Energie. Bei Fragen zu Teilnahme und Anmeldung auf deutscher Seite wenden Sie sich bitte an Laura Scharlach (RENAC AG).

Bei Fragen zum Zielmarkt sowie der Organisation vor Ort können Sie sich an die zuständige AHK wenden.

Anmeldung

Weiterführende Informationen

  • 23.03.2020 Geschäftsanbahnung

    Hinweis: Auswirkungen von COVID-19 auf die Veranstaltungen der Exportinitiative Energie

    Öffnet Einzelsicht