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Energieinfrastruktur

Dekarbonisierung der Wärmeversorgung (Fernwärme, Biomasse, Geothermie) in Österreich Energie-Geschäftsreise

Einleitung

Vom 26. bis 30.06.2023 findet eine Energie-Geschäftsreise zum Thema Dekarbonisierung der Wärmeversorgung (Fernwärme, Biomasse, Geothermie) in Österreich statt.

Beginn: 26.06.2023
Ende: 30.06.2023
Ort: Österreich
Anwendungsfeld/ Technologie: Bioenergie, Energieinfrastruktur, Geothermie, Energiespeicher, Solarenergie
Zielmarkt: Österreich
Zielregion: Europa, EU

Während einer eintägigen Fachkonferenz am 28.06.2023 präsentieren Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen „Made in Germany“ dem österreichischen Fachpublikum, welches sich aus Vertretern der Wirtschaft, Politik und Verbänden zusammensetzt.

An den darauffolgenden Tagen organisiert die AHK Österreich individuelle Termine bei österreichischen Entscheidungsträgern und potenziellen Geschäftspartnern. Ihre Kontaktwünsche werden im Vorfeld mit Hilfe eines Fragebogens mit der AHK genauestens abgestimmt.

Chancen bieten sich v. a. für Hersteller und Dienstleister aus folgenden Bereichen:

  • Wärmebereitstellung durch Wärmepumpen
  • Oberflächennahe Geothermie
  • Biogasanlagen
  • Solarthermie
  • Power-to-Heat
  • Energiemanagementsysteme & Energieeffizienzlösungen
  • Klima- & Heizungstechnik
  • Energiespeichersysteme

Anmeldeschluss ist der 28.04.2023.

Seit 2018 wird für die Teilnahme an Energie-Geschäftsreisen ein Eigenbeitrag bei teilnehmenden Unternehmen abhängig von der Unternehmensgröße erhoben. Nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte den Anmeldeunterlagen. Bei Eingang des Anmeldeformulars bis zum 10.02.2023 erhalten Sie bei physischen Geschäftsreisen einen Rabatt (40%) auf den Nettobetrag des Eigenbeitrags.

Informationen zum Zielmarkt

In der Ökosozialen Steuerreform der Österreichischen Regierung wird mit der CO2-Bepreisung ein neues Werkzeug in der Energiepolitik verfügbar. Für die Bepreisung von Treibhausgasen ist eine Abgabe vorgesehen, die im Oktober 2022 mit 30 Euro pro Tonne CO2 gestartet hat. In den Folgejahren soll dieser Satz bis 2025 auf 35 Euro, 45 Euro bzw. 55 Euro angehoben werden. Hieraus ergeben sich direkte Preiseffekte auf Energieträger. Die stärksten Kosteneffekte sind bei Erdgas und bei Heizöl zu erwarten, die bei einem CO2-Preis von 30 Euro zusätzliche Kosten von rund 14 % verursachen.

Geht man von einer gänzlichen Überwälzung der Kosten auf die Endkunden aus, ergeben sich hohe Anreize für die thermisch-energetische Sanierung des Gebäudebestandes bzw. energieeffiziente Neubauten. Da 500.000 Ölheizung und 80.000 Heizungen mit Koks bzw. Kohle bis 2035 getauscht werden müssen, hat die Bundesregierung eine Umbauförderung mit einer verpflichteten Beratung zu weiteren Sanierungsmöglichkeiten gekoppelt.

Für den Bereich Dekarbonisierung der Wärmeversorgung in Österreich, existiert daher ein großes Exportpotential für deutsche Anbieter.

Organisation und Ansprechpartner

Die Veranstaltung wird organisiert von energiewaechter GmbH, einem Durchführer der Exportinitiative Energie, gemeinsam mit der AHK-Österreich. Bei Fragen zur Teilnahme auf deutscher Seite wenden Sie sich bitte an Paul Schmoll (energiewaechter GmbH).

Anmeldung

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