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Energieerzeugung

Biogas und anaerobe Vergärung von Rest- und Abfallstoffen in Irland Informationsreise

Einleitung

Für deutsche Unternehmen bietet der Zielmarkt Irland sowohl ein hohes Absatzpotenzial für Technologie im Bereich Bioenergie als auch ein hervorragendes Investitionsklima.

Beginn: 19.02.2024
Ende: 22.02.2024
Ort: Nordrhein-Westfalen, Münster und Umgebung
Anwendungsfeld/ Technologie: Energieerzeugung, Bioenergie
Zielmarkt: Irland
Zielregion: Europa, EU, Nordwesteuropa

Vertreter und Vertreterinnen von Unternehmen, Ministerien, Behörden und Energieverbänden aus Deutschland sind herzlich eingeladen, der irischen Delegation im Rahmen der Informationsreise Einblicke in deutsche Energielösungen und Projekte zu bieten. Neben einem Briefing Dinner am Vorabend der halbtägigen Auftaktveranstaltung in Essen, besucht die Delegation hiesige Projekte und Best-Practice-Beispiele und informiert sich aus erster Hand über Technologien aus dem Bereich der Bioenergie. Bitte kontaktieren Sie Janne Loonen, wenn Sie Ihr Werk, Produktionsanlage, Institut o.ä. für einen Besuch zur Verfügung stellen wollen.

Insbesondere für deutsche KMU bietet sich die Möglichkeit, die Auftaktveranstaltung am 20.02.2024 mit einer Kurzvorstellung ihrer Technologien und Dienstleistungen zu begleiten.

Informationen zum Zielmarkt

In 2021 wurden 77% des Energiebedarfs Irlands durch Importe gedeckt. Diese starke Abhängigkeit ist auf einen Mangel an eigenen Rohstoffen und einem geringen Ausbau der erneuerbaren Energien zurückzuführen. Da die Landwirtschaft, insbesondere Tierhaltung, einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren Irlands ist, bietet sich im Bereich Bioenergie ein besonderes Potential. Circa 37% der Treibhausgasemissionen entfallen auf die Tierhaltung. Vor diesem Hintergrund steigt der Druck auf die Bauern, einen Beitrag zum Klimaschutz zu liefern.

Die irische Regierung strebt eine Steigerung der Biomethan-Erzeugung auf 5,7 TWh bis 2030 an. Dies entspricht etwa 10% des derzeitigen Erdgasbedarfs des Landes. Die Regierung hat Investitionen in Höhe von 3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um das Ziel von 150 – 200 anaeroben Vergärungsanlagen bis 2030 zu erreichen. Noch hat sich der Markt für Biogas aber nicht weit entwickelt und die irische Industrie verfügt über keine ausgebaute Fachexpertise in diesem Sektor.

Für deutsche Unternehmen bietet Irland sowohl ein hohes Absatzpotenzial für hiesige Technologien im Bereich Bioenergie als auch ein hervorragendes Investitionsklima. Die Steuern sind im Vergleich zu anderen europäischen Märkten niedrig, sodass viele internationale Konzerne ihren Sitz in Irland haben. Die englischsprachige Bevölkerung ist im europäischen Vergleich gut ausgebildet.

Organisation und Ansprechpartner

Die Veranstaltung wird organisiert von der eclareon GmbH, einem Durchführer der Exportinitiative Energie, gemeinsam mit der AHK-Irland. Bei Fragen zur Teilnahme auf deutscher Seite wenden Sie sich bitte an Janne Loonen (eclareon GmbH).

Anmeldung