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Projektentwicklungsprogramm

Das Projektentwicklungsprogramm (PEP)

Einleitung

Die  Exportinitiative Energie unterstützt Ihre Markterschließung in Entwicklungs- und Schwellenländern durch Information, Kontaktanbahnung und Referenzprojekte.

Das Projektentwicklungsprogramm

© giz GmbH/ Projektentwicklungsprogramm

In vielen Entwicklungs- und Schwellenländern wächst der Energiebedarf rasant. Die Länder verfügen  über ein großes natürliches und technisches Potenzial für den Einsatz von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz. Der Eintritt in diese vielversprechenden Zukunftsmärkte stellt allerdings eine besondere Herausforderung dar, da viele Rahmenbedingungen maßgeschneiderter Ansätze bedürfen.

Das Projektentwicklungsprogramm (PEP) der Exportinitiative Energie für Subsahara-Afrika und Südostasien begleitet Sie mit speziell auf diese Herausforderungen zugeschnittenen Angeboten bei der Markterschließung und bei Referenzprojekten in ausgewählten Entwicklungs- und Schwellenländern.

Wir informieren Sie über Geschäftschancen und unterstützen Sie in verschiedenen Markterschließungs- und Projektentwicklungsphasen. Gleichzeitig setzen wir uns vor Ort für die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen ein. Das PEP umfasst u.a. auch Capacity Building durch Trainings vor Ort, Unterstützung bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Förderung nachhaltiger Marktstrukturen.

Unser Angebot für deutsche Anbieter klimafreundlicher Energielösungen

  • Unterstützung bei Ihrem Markteintritt in Entwicklungs- und Schwellenländer
  • Kontaktanbahnung mit potenziellen Geschäftspartnern
  • Kontaktanbahnung mit Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft
  • Erhöhung der Bekanntheit Ihres Unternehmens im Zielland
  • Unterstützung bei der Realisierung von Referenzprojekten
  • Einsparung von Zeit und Kosten bei Ihrem Markteintritt

Das Projektentwicklungsprogramm wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und in Zusammenarbeit mit den deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) durchgeführt.

Informationsvermittlung und Geschäftsanbahnung

Länder- und technologiespezifische Marktanalysen
PEP-Informationsveranstaltungen in Deutschland
PEP-Fachveranstaltungen in Deutschland
Unterstützung von AHK-Geschäftsreisen in die Zielländer des PEP

Referenzprojekte und Kompetenzentwicklung

Identifizierung von Projektmöglichkeiten und Ausschreibungen
Unterstützung bei Machbarkeitsstudien
Unterstützung bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen
Unterstützung bei der Identifizierung von Finanzierungsquellen
Durchführung von Stakeholderworkshops
Unterstützung deutscher Unternehmen bei der Kompetenzentwicklung vor Ort (z. B. Trainingswochen, Webinare)
Marketingunterstützung

Rahmenbedingungen und Umfeldmanagement

Politikberatung zu den Rahmenbedingungen
Verbandskooperationen
Fachpolitische Dialoge und Fachkonferenzen
Messebeteiligungen
Öffentlichkeitsarbeit für “Mittelstand Global - Energy Solutions made in Germany”

Subsahara-Afrika

Nach einem erfolgreichen Piloten 2007 im Senegal führt die Exportinitiative Energie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Projektentwicklungsprogramm (PEP) als Standardprogramm durch. 2008 startete das PEP zunächst in Ostafrika mit den Ländern Uganda, Tansania, Kenia, Ruanda und Äthiopien. 2012 wurde das PEP auf Subsahara-Afrika erweitert. Seit April 2018 liegt der Fokus auf den Ländern Botsuana, Elfenbeinküste, Ghana, Kenia, Madagaskar, Mauritius, Mali, Nigeria, Sambia und Senegal. Im Vordergrund stehen dabei insbesondere die Technologien Photovoltaik, PV-Hybridsysteme, Wind- und Bioenergie.

Südostasien

Seit 2011 wird das PEP zusätzlich in Südostasien durchgeführt. Im Moment gibt es Angebote für die Länder Myanmar, Kambodscha, Vietnam. Aufgrund der geografischen Gegebenheiten wie etwa Insellagen mit hohen Opportunitätskosten für die Stromversorgung durch Dieselgeneratoren, stehen Themen wie Off-Grid-Anwendungen, Mini-Grids und PV-Diesel Hybrid-Lösungen im Fokus. Des Weiteren werden Wind- und Biomasse / Biogaspotentiale bearbeitet.

Naher Osten und Südasien

Seit April 2018 bietet das PEP auch Unterstützung für die Länder Jordanien, Libanon und Pakistan an.

Weiterführende Informationen