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Energieerzeugung

Solar- und Windenergie in Kasachstan AHK-Geschäftsreise inkl. Finanzierungsberatung

Einleitung

Beginn: 25.11.2019
Ende: 29.11.2019
Ort: Almaty, Kasachstan
Anwendungsfeld/ Technologie: Energieerzeugung, Solarenergie, Windenergie
Zielmarkt: Kasachstan
Zielregion: Asien, Zentralasien

Vom 25. bis 29. November 2019 findet eine AHK-Geschäftsreise zum Thema Solar- und Windenergie in Kasachstan statt.

Teilnahme

Auf einer Fachkonferenz am 25. November 2019 in Almaty stellen Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen dem kasachischen Fachpublikum vor. An den darauffolgenden Tagen organisiert die AHK für Sie individuelle Termine bei kasachischen Entscheidungsträgern und potenziellen Geschäftspartnern. Ihre Wünsche werden im Vorfeld mit Hilfe eines Unternehmensfragebogens abgefragt und dann bei der Auswahl der Gespräche berücksichtigt.

Diese Geschäftsreise richtet sich insbesondere an deutsche Unternehmen aus der Zuliefer-Industrie für Wind- und Photovoltaikanlagen (BOS, Hybridsysteme, Off-Grid-Systeme), sowie Berater für Potentialstudien, Technical Due Diligence und Netzstudien.

Ab 2018 wird für die Teilnahme an AHK-Geschäftsreisen ein Eigenbeitrag in Höhe von 250,00 – 1.250,00 EUR bei teilnehmenden Unternehmen abhängig von der Unternehmensgröße erhoben. Nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte den Anmeldeunterlagen.

Zielmarkt Kasachstan

Kasachstan, das flächenmäßig größte Land Zentralasiens, hat das Ziel, bis 2025 seinen Anteil an erneuerbaren Energien (EE) in der Stromproduktion von derzeit 1% auf 6% auszubauen. Die garantierte Abnahme für mit Solar- oder Windenergie produzierten Strom ist gesetzlich verankert. Die Stromabnahmeverträge (PPAs) laufen in der Regel 15 Jahre. 2018 wurde in der Republik zum ersten Mal der neu eingeführte Auktionsmechanismus getestet. Die insgesamt zwei Ausschreibungsrungen führten zu Sicherung von, laut staatlichem Netzbetreiber KOREM, insgesamt 857.93 MW EE-Kapazitäten (von anvisierten 1 GW), davon 290 MW Solar, 620 MW Wind, 75 MW Wasserkraft und 15 MW Biomasse-Erzeugung. Der niedrigste gebotene Einspeisetarif für Photovoltaik liegt bei 4ct/kWh und für Wind bei 0,3ct/kWh. Die Beteiligung von 113 Bietern aus neun Ländern wird als Zeichen für das große Interesse am kasachischen EE-Markt gesehen.

Um auch die dezentrale Nutzung erneuerbarer Energiequellen zu unterstützen, erstattet der kasachische Staat über das eigens eingerichtete Abrechnungs- und Finanzzentrum jeden Stromverbraucher 50 Prozent seiner Kosten für den Erwerb von EE-Anlagen mit einer Leistung bis 5 kW. Diese Maßnahme soll vorwiegend landwirtschaftliche Betriebe und andere Verbraucher in ländlichen Gebieten unterstützen. Im Zusammenhang mit der Weidenlandbewässerung in den Steppen, haben landwirtschaftliche Betriebe die Möglichkeit staatliche Zuschüsse von bis zu 80% für die Installation einer EE-Anlage in Anspruch zu nehmen. Schwerpunkt der internationalen Entwicklungsbanken in Kasachstan ist daher auch die Finanzierung dieser EE-Kraftwerke.

Deutsche Firmen können sich dies zunutze machen. Denn mehr als 5.000 Siedlungen und tausende, meist alleinstehende Bauernhöfe sind in Kasachstan ohne Stromanschluss. So bietet das Land auch Chancen gerade im Hybrid-, und Off-Grid-Geschäft. Auch hierzu soll die AHK-Reise Gelegenheit bieten.

Organisation und Ansprechpartner

Die AHK-Geschäftsreise wird organisiert von der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Zentralasien gemeinsam mit der Renewable Academy AG, einem Durchführer der Exportinitiative Energie. Bei Fragen zur Anmeldung auf deutscher Seite wenden Sie sich bitte an Céline Kittel (RENAC).

Bei Fragen zum Zielmarkt sowie der Organisation vor Ort können Sie sich an folgende AHK wenden:

Delegation der Deutschen Wirtschaft für Zentralasien
Kurmangasi Str. 84 A
050022 Almaty
Kasachstan
Frau Olga Gorevaya
Telefon: +7 727 3561061 - 65
E-Mail: pde@ahk-za.com

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