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Energieerzeugung

Erneuerbare Energien zum Eigenverbrauch (zur Reduktion fossiler Brennstoffe) in Tourismus- und Naturschutzgebieten in Ecuador Energie-Geschäftsreise optional inkl. Finanzierungsberatung

Einleitung

Vom 18.09. bis 22.09.2023 findet eine Energie-Geschäftsreise nach Ecuador statt.

Beginn: 18.09.2023
Ende: 22.09.2023
Ort: Quito, Ecuador
Anwendungsfeld/ Technologie: Bioenergie, Energieerzeugung, Geothermie, Solarenergie, Geothermie, Kleinwasserkraft, Wasserstoff, Windenergie
Zielmarkt: Ecuador
Zielregion: Amerika, Südamerika

Teilnahme

Diese Geschäftsreise bietet Ihnen die Möglichkeit Ihr Unternehmen, Produkte oder Dienstleistungen einem ecuadorianischen Fachpublikum vorzustellen. Gefragt sind Lösungen aus dem Bereich der Erneuerbare Energien zum Eigenverbrauch (zur Reduktion fossiler Brennstoffe) in Tourismus- und Naturschutzgebieten. An den darauffolgenden Tagen organisiert die AHK Ecuador für jedes Unternehmen individuelle Kooperationsgespräche mit relevanten Entscheidungsträgern und potenziellen Geschäftspartnern.

Nach der Anmeldung zu dieser Energie-Geschäftsreise erhalten Sie einen Gutschein über eine vierstündige Online-Finanzierungsberatung, die in mehreren Sitzungen erfolgen kann. Die Gültigkeit und Abrufbarkeit des Gutscheins zur Finanzierungsberatung erstreckt sich bis 12 Monate nach Erhalt des Gutscheins.

Anmeldeschluss ist der 21.07.2023

Seit 2018 wird für die Teilnahme an Energie-Geschäftsreisen ein Eigenbeitrag bei teilnehmenden Unternehmen abhängig von der Unternehmensgröße erhoben. Nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte den Anmeldeunterlagen. Bei Eingang des Anmeldebogens bis zum 23.06.2023 erhalten Sie einen Rabatt (40%) auf den Nettobetrag des Eigenbeitrags.

Information zum Zielmarkt

In Ecuador liegt der Anteil erneuerbarer Energien beim Stromverbrauch bei 86,55%. Allerdings werden 85,41% aus Wasserkraft und lediglich 1,14% aus nicht konventionellen EE generiert. Auf Grund der halbjährlichen Schwankungen in der Verfügbarkeit von Wasservorkommen ist es ein großes Anliegen des Landes den Ausbau nicht konventioneller EE (PV, Wind, Biomasse, -gas) zu fördern und so auszubauen.
Wichtige Anwendungsgebiete liegen daher im Ausbau nicht konventioneller erneuerbarer Energien.

Photovoltaik
Unmittelbar Chancen besteht für schwimmende PV an bestehenden Wasserkraftanlagen. Netzgebundene PV wird gegenwärtig bei kleineren Projekten zum Eigenverbrauch für Industrie, Tourismus und Gebäude genutzt, aber ebenso mit Speicher bzw. als Inselanlagen zur ländlichen Elektrifizierung und bei ausgewählten Projekten auf den Galapagos-Inseln. Das Potenzial für PV, Speicher und Steuerung bei Hybridanlagen in abgelegenen Regionen ist enorm, ggf. auch in Kombination mit Kleinwasserkraft im Amazonastiefland für produktive Anwendungen im Bereich Erdöl/Bergbau. Solar-Farming wird mit Interesse aufgenommen, bisher aber noch keine installierten Anlagen.

Solarthermie
Solarthermie hat sehr gute Chancen für größere Projekte in Hotels, Krankenhäusern, Schwimmbädern und industriellen Anwendungen, besonders in der Landwirtschaft und Agroindustrie, zum Trocknen von Produkten, sowie für die Heizung oder Kühlkette.

Bioenergie
Bioenergie vor allem aus organischen Restsoffen, hat sehr großes Potenzial für die Agrar- und Lebensmittelindustrie (Viehzucht, Gewächshäuser, Farmen, Verarbeitungsbetriebe). Besonders im Küsten- und Amazonastiefland ergibt sich vorwiegend die Möglichkeit thermischer Nutzung, aber auch integraler Bioenergie-Projekte für die regionale Eigenversorgung für Agroindustrie und Bevölkerung im Rahmen von MiniGrids. Deponiegas bisher 3 Anlagen, Verordnung in Kraft.

Windenergie
Windenergie spielt eine Rolle beim Ausbau der Erzeugerkapazitäten für das zentrale Stromnetz. Kleinwindanlagen punktuell für Haciendas, Fincas, Lodges, Berghütten oder für die Signal- und Kommunikationstechnik u.v.m.

MW Villonaco, Ausbau 110 MW Villonaco II und III vergeben an Consorcio Cobra Zero-E. Windpark Huascachaca mit 50 MW am 31.03.2023 eröffnet (CELEC). Kleinere Anlagen auf den Galapagos-Inseln.
Erneuerbare Energien in abgelegenen Gebieten erreichten 2022 insgesamt 14.90 MW (6.06 in Wasserkraft, 4.65 MW in Windkraft und 4.19 MW in Photovoltaikanlagen). 1.376,78 MW kommen aus thermischen Anlagen.

Organisation und Ansprechpartner

Die Veranstaltung wird organisiert von der eclareon GmbH, einem Durchführer der Exportinitiative Energie, gemeinsam mit der AHK-Ecuador. Bei Fragen zur Teilnahme auf deutscher Seite wenden Sie sich bitte an Kai Unger (eclareon GmbH)

Anmeldung

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